Eine Boeing 737-800 von Ryanair: In Marokko kam es nun zu einer gefährlichen Annäherung mit einer anderen Maschine.

MarrakeschBoeing 737 von Ryanair und Royal Air Maroc entgehen nur knapp Katastrophe

Am Flughafen Marrakesch ist ein Flugzeug von Royal Air Maroc unerlaubt auf die Piste gerollt. In dem Moment startete eine Ryanair-Maschine. 

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In den USA häufen sich seit Jahresbeginn Zwischenfälle, bei denen sich zwei Flugzeuge während Start oder Landung gefährlich nah kommen. So gebe es durchschnittlich mehrmals pro Woche sogenannte Close Calls, schreibt die New York Times. Das Blatt hat tausende Seiten staatlicher Sicherheitsberichte ausgewertet und zahlreiche Interviews geführt.

Aber nicht nur in den USA steigt die Zahl der Beinahe-Kollisionen. Auch im Rest der Welt nimmt die Zahl zu. Am 26. Juni kamen sich am Flughafen Porto eine sich im Landeanflug befindliche Ryanair-Maschine und ein auf der Piste stehendes Flugzeug von Azores Airlines gefährlich nah. Die Ryanair-Besatzung brach die Landung ab und verhinderte Schlimmeres.

Royal-Air-Maroc-Maschine überrollt Haltepunkt

Am vergangenen Donnerstag (5. Oktober) kam es am Flughafen von Marrakesch zu einer brenzligen Situation, berichtet die Zwischenfall-Datenbank Aviation Herald. Royal-Air-Maroc-Flug AT740 von Marrakesch nach Paris Orly rollte zur Startbahn. Gegen 16:36 Uhr Ortszeit überquerte die Boeing 737-800 mit der Kennung CN-RGH die Haltelinie auf dem Rollweg - allerdings ohne die Freigabe des Towers. Das fast zwölf Jahre alte Flugzeug kam erst am Pistenrand zum Stillstand.

Eine Karte zeigt die Position der beiden Flugzeuge. Bild: Aviation Herald

Gleichzeitig beschleunigte auf der Piste Ryanair-Flug FR1350 von Marrakesch nach Nîmes. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EVA hob rund 650 Meter vor der Royal-Air-Maroc-Maschine ab und soll diese in einer Höhe von rund 170 Fuß (rund 52 Meter) überflogen haben. Zuvor soll es Geschrei im Cockpit der Marokkaner gegeben haben, die Fluglotsen sollen versucht haben, die Piloten zu beruhigen.

Marokkaner starten eine halbe Stunde später

Ryanair führte den Flug nach Nîmes ohne weitere Komplikationen durch. Auch die Boeing 737-800 von Royal Air Maroc startete rund eine halbe Stunde später und landete ohne weitere Probleme in Paris.

Mehr zum Thema

Eine Boeing 737-800 von Ryanair: Die Maschine mit der Kennung EI-DLX startete in Porto durch.

Beinahe-Kollision am Flughafen Porto

Jets von United, Delta und Southwest: Alle großen Airlines sind betroffen.

Noch mehr Beinahunfälle in den USA, als bisher bekannt

Abfertigung in Frankfurt: Unter Zeitdruck.

Am Flughafen Frankfurt häufen sich die Bodenkollisionen

ticker gericht urteil gesetz

Deutsches Gericht verhängt Geldstrafe gegen Edreams wegen irreführender Preise

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack