Boeing 777 von Air India: Auch sie müssen überprüft werden.

Absturz von AI171Air India überprüft nach den Boeing 787 auch alle 777 und streicht Langstreckenflüge

Nach dem tödlichen Absturz von Flug AI171 hat Air India 26 ihrer Boeing 787 überprüft. Auch Boeing-777 sollen nun technische Checks durchlaufen. Das zwingt die Airline, das Langstreckenangebot zu kürzen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

26 der 33 Boeing 787-8 und 787-9 von Air India sind inzwischen überprüft worden. Beschlossen hatte das die Fluggesellschaft nach dem tödlichen Absturz von Air-India-Flug AI171 kurz nach dem Start in Ahmedabad. Gefunden hat man bei den Inspektionen bislang nichts auffälliges.

Die überprüften Maschinen wurden laut Air India nach den Inspektionen wieder für den regulären Einsatz freigegeben, die übrigen Dreamliner sollen in den kommenden Tagen folgen. Doch nicht nur die 787-Flotte inspiziert die Airline. Auch bei der Boeing-777-Flotte sind zusätzliche technische Checks geplant.

Absturz von AI171 ist das schwerste Unglück seit einen Jahrzehnt

Das alles wirkt sich auf den Flugplan aus. Insgesamt sind allein in den vergangenen sechs Tagen 83 Verbindungen ausgefallen. Daher handelt Air India nun. Wie die Fluggesellschaft mitteilt, werden die Langstreckenverbindungen mit Großraumflugzeugen für einige Wochen um rund 15 Prozent reduziert. Die Einschränkungen gelten zunächst bis mindestens Mitte Juli. Man wolle so für «betriebliche Stabilität, bessere Effizienz und möglichst wenig Unannehmlichkeiten für Passagiere» sorgen, heißt es vom Unternehmen.

Der Absturz von Flug AI171 ist das schwerste Luftfahrtunglück der letzten zehn Jahre. 270 Menschen kamen ums Leben, darunter fast alle an Bord und rund 30 Personen am Boden.

Triebwerke waren laut Air-India-Chef unauffällig

Was zum Unfall führte, ist nicht bekannt. Doch vor dem Absturz von Air India Flug 171 am 12. Juni in Ahmedabad soll das Notstromsystem der Boeing 787, die sogenannte Ram Air Turbine (RAT), aktiviert worden sein, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Sache vertraute Informanten. Das deutet auf ein mögliches Versagen beider Genx-Triebwerke beim Start hin.

Während die Untersuchungen weiterlaufen, hat Air-India-Aufsichtsratchef N. Chandrasekaran erklärt, das verunglückte Flugzeug habe eine unauffällige Triebwerks-Historie aufgewiesen. Eines der beiden Genx-Triebwerke von GE Aerospace sei erst im März dieses Jahres installiert worden, das andere zuletzt 2023 gewartet worden.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Angehörige verklagen Boeing und Honeywell nach Absturz von Air-India-Flug AI171

ticker accident crash absturz

Mögliche Klage nach Absturz der Boeing 787 von Air India: Anwalt wirft Ermittlern voreilige Schuldzuweisung an Piloten vor

ticker air-india-neu

Sammelklage-Anwalt aus den USA zweifelt an Pilotenfehler bei Dreamliner-Absturz

ticker air-india-neu

AI171 Memorial and Welfare Trust: Tata Sons gründet Stiftung, um Folgen des Air-India-Absturzes zu lindern

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin