Mögliche Klage nach Absturz der Boeing 787 von Air India: Anwalt wirft Ermittlern voreilige Schuldzuweisung an Piloten vor

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Mehr als zweieinhalb Monate nach dem Absturz von Air India Flug 171 in Ahmedabad mit 260 Todesopfern sorgt der vorliegende Zwischenbericht der indischen Unfalluntersuchungsbehörde AAIB weiter für Spekulationen. Das Dokument nennt einen Ausfall der Treibstoffzufuhr zu beiden Triebwerken der Boeing 787-8, zieht jedoch keine klaren Schlüsse und weist weder Piloten noch Hersteller die Schuld zu.

Hinterbliebene aus Indien und dem Ausland haben die US-Kanzlei Beasley Allen beauftragt, die nun mögliche Haftungsansprüche gegen Boeing prüft. Anwalt Mike Andrews kritisierte in der Zeitung The Telegraph den Bericht als unvollständig und zu stark auf die Cockpit-Crew fokussiert. Die Familien fordern Transparenz, Aufklärung und Maßnahmen, um ähnliche Katastrophen künftig zu verhindern.

Ein Abschlussbericht wird erst in Monaten erwartet. Bis dahin bleiben die genauen Ursachen des Absturzes offen.

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