Sammelklage-Anwalt aus den USA zweifelt an Pilotenfehler bei Dreamliner-Absturz

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Nach dem Absturz einer Boeing 787 am 12. Juni nahe Ahmedabad mit 260 Toten, stellt der amerikanische Anwalt Mike Andrews die bisherigen Ermittlungen infrage. Pilot Sumeet Sabharwal und sein Kopilot seien zu Unrecht beschuldigt worden, einen Treibstoffschalter falsch bedient zu haben. Stattdessen könnten technische Defekte die Katastrophe ausgelöst haben, so der Jurist aus den USA.

Andrews verweist auf Warnungen der US-Luftfahrtbehörde zu Problemen im Wassersystem, das möglicherweise Kurzschlüsse verursacht und die Triebwerke lahmgelegt habe. Vier Whistleblower hätten Hinweise auf technische Mängel geliefert. Der Anwalt bereitet eine millionenschwere Klage gegen Boeing vor und fordert die vollständige Auswertung der Blackbox-Daten. „Die Wahrheit sind die Opfer und auch die Familien der Piloten schuldig“, sagte er. Ein Passagier überlebte das Unglück.

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