Die Boeing B727-200 des Präsidenten: Steht zum Verkauf.

Präsidentenjet zu verkaufen

Der Regierung des Senegal will ihre Boeing B727 loswerden. Doch mit einem Alter von bald 36 Jahren ist die museumsreif.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bereits hat die Staatsführung in Dakar den Prozess eingeleitet. Per Dekret Nummer 003539 vom 2. Mai wurde eine Kommission gegründet, welche den Verkauf durchführen soll. Und in der nationalen Tagespresse sucht sie nun auch einen Berater, «zur Unterstützung im Verkauf eines Flugzeuges», wie in der Ausschreibung steht. Er solle internationales Renomée besitzen und große Erfahrung im Handel mit Jets haben, schreibt die Zeitung Le Soleil. Die Veräußerung des Flugzeuges der Regierung eilt offenbar. Bis am 18. Juni sollen die Bewerbungen von Interessenten bei der Kommission eintreffen.

Zum Verkauf des Präsidentenjets kam es durch den Regierungswechsel im westafrikanischen Land. Der 41-jährige Macky Sall gewann die Präsidentenwahl am 25. März. Am 12. April trat das neue Kabinett zusammen und beschloss, die Maschine abzustoßen. Einfach wird das allerdings nicht. Die Boeing B727-200 ist inzwischen beinahe 36-jährig. Der Flieger mit der Immatrikulation 6V–AEF wurde von den Präsidenten Léopold Sédar Senghor (1960 bis 1980), Abdou Diouf (1981 bis 2000) und Abdoulaye Wade (2000 bis 2012) benutzt.

Notlandung in Spanien

Im Jahr 2000 war die Maschine für mehrere Zehntausend Euro generalüberholt worden, wie die Zeitung Jornal de Angola berichtet. Doch im Jahr 2007 musste die Boeing B727 in Spanien notlanden. Danach wollte sie der damalige Präsident nicht mehr benutzen. Die Regierung benutzte fortan gemietete Maschinen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

ticker-boeing-1

Boeing erhält Milliardenauftrag für neuen US-Navy-Kampfjet F/A-XX

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier