Cockpit einer Boeing 777: Wer hier Platz nehmen will, kann in der Schweiz finanzielle Unterstützung beantragen.

Finanzielle HilfeSchweiz ordnet Subventionen für Pilotenausbildung neu

Seit acht Jahren können angehende Piloten in der Schweiz Finanzhilfen beantragen. Nun wird das System angepasst.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Schweizer Regierung hat am Mittwoch (31. Oktober) die Verordnung über die Finanzhilfen für Ausbildungen in der Luftfahrt angepasst. Die Änderung bringe «eine praxistauglichere Lösung», die den Bedürfnissen der Studenten und Unternehmen besser Rechnung trage, teilt sie mit. Konkret bedeutet dies, dass die Anstellungsverpflichtung für geförderte Piloten künftig aufgeweicht wird. Bisher waren Fluggesellschaften verpflichtet, Kandidaten mit Förderung für fünf Jahre eine Stelle zu garantieren. Neu sind es drei Jahre.

Zugleich werden Kandidaten aus dem Inland künftig bevorzugt behandelt, sofern sie eine uneingeschränkte Empfehlung aus der Eignungsabklärung der fliegerischen Vorschulung Sphair besitzen. Die Regierung will so Schweizer Bürger und Ausländer mit längerem Wohnsitz in der Schweiz gegenüber Kandidaten bevorzugen, die sich nur zu Ausbildungszwecken im Land aufhalten. Der maximale Zuschuss für angehende Berufspiloten beträgt die Hälfte der Kosten, also 65.000 Franken oder rund 57.000 Euro. Für Studenten aus dem Ausland gibt es künftig nur noch 30 Prozent.

Fast 300 profitierten

Kandidatinnen und Kandidaten für Ausbildungen für Berufe in der Luftfahrt erhalten in der Schweiz seit 2016 auf Antrag finanzielle Unterstützung. Mit der Förderungsmassnahme will die Regierung dem Mangel an qualifiziertem Personal in der Luftfahrt entgegenwirken. Auch Fluglehrer und Luftfahrzeugtechniker können Beiträge beantragen. Bis jetzt bekamen 294 Personen, darunter 161 Berufspilotinnen und -piloten, Unterstützungsbeiträge. Davon waren rund 30 Prozent Ausländer.

Hier finden Sie die Verordnung zum Download: Jetzt herunterladen.

Mehr zum Thema

Ola Hansson und Cirrus SR-20 von Lufthansa Aviation Training: «Früher war Pilot der Traumberuf».

«Jeder fliegt, der eine Lizenz hat»

Thomas Forster: «Das Hauptargument für City Airlines ist die Perspektive».

«Wir werden von Anfang an erfahrene Pilotinnen und Piloten auf dem Airbus A220 haben»

Cockpitpersonal bei der Arbeit: Wo verdient man in Europa am meisten?

So viel verdienen Pilotinnen und Piloten in Europa

ticker-usa

Druck auf Donald Trump steigt, das Rentenalter für Pilotinnen und Piloten auf 67 Jahre zu erhöhen

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin