Boeing 737 von Southwest Airlines: Es gibt Nachschub.

Technische ProblemeSchon wieder Mini-Grounding bei Southwest Airlines - Piloten spotten

Die US-Billigairline bat die Luftfahrtbehörde FAA, einen Flugstopp zu verhängen. Mehr als ein Drittel der Flüge waren verspätet.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Landesweiter Ground Stop - das hört sich erst einmal gar nicht gut an. Denn das heißt: Keine Flüge heben ab. Passiert ist das am Dienstagmorgen (18. April) bei Southwest Airlines. Die amerikanische Billigfluggesellschaft habe darum gebeten, ein Flugverbot für sie zu verhängen, teilte die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA mit.

Southwest-Flüge vereinten in der Folge den Mammutanteil aller Verspätungen in den USA auf sich. 1728 Flüge waren beim Dienst Flightaware als verspätet zu sehen - 41 Prozent des Flugprogramms. Dass nur neun Flüge in der Folge ausfielen, liegt daran, dass das Verbot schnell wieder aufgehoben wurde.

Firewall-Probleme

Der Grund für das Mini-Grounding: Technische Probleme. Am frühen Morgen sei eine von einem externen Anbieter zur Verfügung gestellte Firewall ausgefallen. Daher habe man keinen Zugang zu wichtigen operationelle Daten gehabt, der Ground Stop wurde nötig, so Southwest in den Sozialen Medien.

Für einige Reisende und Crews dürfte der Vorfall unangenehme Erinnerungen hervorgerufen haben. Denn: Die Probleme kommen nur wenige Monate nach dem letzten IT-Desaster, das die Airline heimsuchte. Fast 17.000 Flüge hatte Southwest zwischen dem 20. und 29. Dezember stornieren müssen, etwa die Hälfte ihres gesamten Flugplans.

Desaströse Kettenreaktion

Begonnen hatte damals alles mit einem Wintersturm, der zu Ausfällen und Verspätungen führte. Doch das rief eine Kettenreaktion hervor. Durch die wetterbedingten Ausfälle waren die Besatzungen von Southwest nicht dort, wo sie hätten sein sollen. Denn die Airline operiert anders als etwa United oder American nicht über Drehkreuze, sondern fliegt Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

Veraltete Systeme versagten dann dabei, die Crews zuzuteilen. «Das ist das schlimmste Ereignis dieser Art, das ich je erlebt habe», beschrieb Southwest-Chef Bob Jordan die Zeit Anfang des Jahres. Die Airline stellte dann im März einen «Aktionsplan» vor, um ein weiteres Ereignis dieser Art zu verhindern.

Piloten verärgert

Die Pilotengewerkschaft der Airline zeigte sich verärgert über die erneuten Probleme. Bei Twitter spottete die Gewerkschaft Southwest Airlines Pilots Association: «Wie Sie sicher alle wissen, hatte Southwest heute einen weiteren technologischen Zusammenbruch, der ein landesweites Flugverbot für alle unsere Flüge verursachte … oder, wie wir es nennen, „Dienstag“.»

Ein weiterer Tweet klingt deutlich verärgerter: Seit mehr als drei Jahren bitte man die Airline, «an den Verhandlungstisch zu kommen, um diese bedeutenden Technologieprobleme anzusprechen, und Sie haben immer noch nicht zugehört.» Jetzt sei es an der Zeit, den Kundinnen und Kunden zuzuhören. Dazu publizierte die Gewerkschaft einen Screenshots verärgerter Kommentare von Reisenden.

Mehr zum Thema

Southwest-Flieger: Nur ein Drittel der Flüge hob am zweiten Weihnachtstag ab.

Die Kettenreaktion, die zum Southwest-Desaster führte

Flieger von Southwest: Chaos wegen Stromausfall.

Computerpanne führt zu Totalausfall bei Southwest

Delta-Angestellte helfen Passagieren in London Heathrow: Der Ausfall hatte globale Auswirkungen.

Darum versagen bei US-Airlines die Systeme

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack