Flugzeug von Saudia: Die Flotte soll wachsen und moderner werden.

RestrukturierungSaudia sucht einen Partner in Asien

Die saudi-arabische Nationalairline steckt in der Restrukturierung. Aber das Management von Saudia denkt bereits an Wachstum. Dazu sucht es nach starken Partnern in Asien.

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Geographisch ist die Nähe klein. Auf dem Markt könnte die Distanz aber nicht größer sein. Saudia gilt nicht als Topadresse wie die Golfairlines und der Fluggesellschaft aus Saudi-Arabien ging es auch nie so gut wie Emirates, Etihad oder Qatar. Das soll sich ändern. Saudia steckt mitten in der Restrukturierung. Die scheint nach Plan zu laufen. Schon jetzt plant die Fluggesellschaft etwa, ihre Flotte stark zu erneuern und vergrößern. Von jetzt 144 Fliegern soll sie bis zum Jahr 2020 auf 200 wachsen. Im Januar sollen schon die ersten drei Dreamliner von Boeing bei Saudia ankommen.

Auch das Streckennetz will die Airline überarbeiten. Doch dazu will Saudia nicht alleine sein, berichtet das Nachrichtenportal Al Arabiya. Offenbar sucht die Fluglinie nach einem starken Partner in Asien, um dessen Routennetz anzuzapfen. «Ernsthafte Zusammenarbeit könnte sogar zu einem Joint Venture führen», so Saudia-Chef Abdul Moosen Junaid. Welche Anbieter genau er sich dabei vorstellt, verrät er allerdings nicht. Geht man von Saudias Positionierung als Pilger-Airline aus, dann steckt aber in islamischen Ländern wie Indonesien durchaus viel Potenzial für ein Plus an Passagierzahlen.

Keine A380-Bestätigung von Saudia

Was zukünftige Bestellungen angeht, gibt sich Junaid bedeckt. Airbus hatte kürzlich angedeutet, dass Saudia ernsthaftes Interesse am Superjumbo A380 habe. Dieser würde sich besonders in der Zweiklassen-Konfiguration mit besonders vielen Sitzplätzen eignen, da zu Zeiten der Pilgerfahrt Haddsch die Nachfrage nach Mekka-Flügen massiv steigt. Bestätigen will Junaid aber nichts. Man schaue sich alle möglichen Modelle an und evaluiere sie, so der Manager lediglich.

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