Airbus A380: Saudia überlegt sich, den Superjumbo zu kaufen.

Aufstockung der FlotteSaudia prüft Airbus A380 für Pilger-Flüge

Die Nationalairline Saudi Arabiens modernisiert und vereinfacht die Flotte. Neben dem Airbus A320 und der Boeing 737 prüft sie dazu auch die Boeing 777 und den A380.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Saudia verkleinert die Flotte. 15 Embraer 170 und 4 Boeing 747-400 würden stillgelegt, so Geschäftsführer Saleh Al-Jasser gegenüber der Zeitung Arab News. Das heißt aber nicht, dass die Nationalairline Saudi-Arabiens generell schrumpfen will. Ganz im Gegenteil. Der Schritt ist Teil der schon vor einiger Zeit angestoßenen Modernisierung und Vereinfachung der derzeit noch sehr heterogenen Flotte.

Ziel von Saudia ist es, den Flugzeugpark von heute 124 Flugzeugen bis 2020 auf 200 Flieger zu erhöhen. Vor kurzem gab die Fluggesellschaft bekannt, dafür in den kommenden fünf Jahren 100 neue Flugzeuge zu kaufen. Einerseits prüft sie dabei den Airbus A320 in der derzeitigen und in der neuen Version und die Boeing 737 Max. Mit ihnen will die auch als Saudi Arabian Airlines bekannte Fluglinie den Regionalverkehr stärken. Dazu will sie allenfalls auch eine eigene Billigairline gründen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

Bestellung schon im November möglich

Gleichzeitig schaut sich Saudia den Airbus A380 als Ablösung für die Boeing 747-400 an, so Bloomberg. Saudia überlegt sich zudem, weitere Boeing 777 zu kaufen und zwar sowohl in der aktuellen Version als auch in der neuen Variante 777X. Schon an der Dubai Air Show im November wolle man Details dazu bekanntgeben.

Für Saudia könnte der A380 Sinn machen, um Pilger in der Zeit des Haddsch nach Jeddah zu fliegen, von wo aus sie weiter nach Mekka reisen. In kurzer Zeit müssen in dieser Zeit riesige Menschenmengen transportiert werden. Da bietet sich der Superjumbo an. Airbus erkannte Pilgerfahrten von Muslimen schon vor einiger Zeit als interessante Einsatzart für den A380 an. Denn Gläubige können nicht nur zum Haddsch nach Mekka reisen, sondern für die kleine Pilgerfahrt Umra das ganze Jahr über. Und das wird zunehmend gemacht. «Die Zahl der Umra-Pilger nimmt zu. Dadurch wird die Saison neun Monate lang», so Airbus-Nahost-Chef Fouad Attar kürzlich.

Vier A380 von Transaero verfügbar

Die nicht mehr fliegende russische Transaero hatte vier dicht bestuhlte A380 bestellt. Teile eines dieser Superjumbos wurden bereits gebaut. Saudia könnte also wohl diese Order übernehmen - und das zu einem guten Preis.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin