Jet von FlySafair: Schon bald in Betrieb.

Neue Airline für Südafrika

Der afrikanische Luftfahrtmarkt ist kein einfacher. Dennoch startet in Südafrika nun eine neue Airline.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich müsste Dave Andrew wissen, worauf er sich einlässt. Immerhin ist seine Firma Safair schon seit rund fünfzig Jahren in der Luftfahrt tätig. Dass die Branche in Afrika momentan nicht die einfachste ist, sollte er deshalb wissen. Und besonder Südafrika gilt als hartes Pflaster. Letztes Jahr gab die Billigfluggesellschaft 1 Time auf und stellte ihren Betrieb ein.

Dennoch investiert Andrew nun kräftig in eben diesen markt. «Wir haben keinen Zweifel daran, dass wir mit unseren Plänen Erfolg haben werden», erklärte er dem Nachrichtenportals News 24. Andrew gründet in Südafrika daher eine neue Billigairline mit Namen Fly Safair. Noch steht die Erlaubnis der Luftfahrtbehörde aus, doch man ist optimistisch, dass diese bald eintrifft.

«Natürliche Evolution»

Noch im September sollen die Ticketverkäufe beginnen, im letzten Quartal des Jahres soll Fly Safair bereits abheben. Zwei Boeing Boeing 737-400 sollen zunächst bis zu zehnmal am Tag auf der Strecke zwischen Johannesburg und Kapstadt fliegen, heißt es laut dem World Civil Aviation Resource Net.

«Es ist eine ganz natürliche Evolution, dass wir nun selbst in den Markt eintreten», erklärt Andrew. Immerhin fliege Safair schon seit vielen Jahren kommerziell für andere Anbieter. Man lease nicht nur Jets an Fluggesellschaften. Wenn es aus Personalmangel oder anderen Gründen einer Fluglinie nicht möglich ist, einen Flug auszuführen, sprang bisher oft Safair mit unbeschrifteten Fliegern ein und flog im Namen der anderen Airline.

Preise werden sinken

Diese dürften nun zu Recht vor der neuen Konkurrentin zittern. Die Preise würden deutlich tiefer sein als die der Rivalen, kündigt Safair an. Man profitiere auch hier vom bestehenden Geschäft. Auf der Homepage der Airline wird bereits fleißig für den neuen Service geworben.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von South African Airways: bisher nur als Ceo-Version in der SAA-Flotte.

Südafrika nimmt neuen Anlauf für Privatisierung von South African Airways

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier