Saab 2000 noch mit der Markenbeschriftung Etihad Regional: Fliegt nicht mehr.

Hohe SchuldenSaab-Flotte von Darwin steht zum Verkauf

Die Schweizer Regionalairline ist insolvent. Um die Schulden zu tilgen, versucht der Insolvenzverwalter die sechs Saab 2000 von Darwin Airline zu verkaufen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie war als Darwin Airline unterwegs, dann flog sie als Etihad Regional und am Ende als Adria Airways Switzerland. Nun ist Schluss mit Namenswechseln. Ende November entzog die schweizerische Aufsichtsbehörde der Regionalairline die Betriebserlaubnis. Inzwischen ist sie insolvent. Die Verbindlichkeiten übersteigen die Guthaben um mehr als 100 Millionen Franken oder umgerechnet 85 Millionen Euro.

Die Zahl nennt der Südschweizer Radio und TV-Sender RSI mit Berufung auf den Insolvenzverwalter. Dieser versucht nun zu retten, was noch zu retten ist. Ein Guthaben von 12 Millionen Franken bei Alitalia hält er wegen der Insolvenz der italienischen Nationalairline für verloren. Quasi einziger verwertbarer Aktivposten von Darwin Airline sind daher die sechs Saab 2000 in der Flotte.

25 Millionen wert?

Die Turboprops werden vom amtlichen Verwalter mit rund 25 Millionen Franken bewertet. Eine Interessentin soll es bereits geben. Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine Leasinggesellschaft. Die Maschinen tragen die Kennzeichen HB-IZH, HB-IZJ, HB-IYI, HB-IZP, HB-IZZ und HB-IYD.

In Sachen Darwin Airline wurden kürzlich auch die Strafermittler aktiv. Sie wollen in Erfahrung bringen, ob es bei der Regionalairline zu strafrechtlichen Vergehen im Rahmen der Insolvenz gekommen sei.

Mehr zum Thema

Aeroporto di Lugano-Agno: Die Liquidierung von Darwin Airline ist hart für den Flughafen.

Staatsanwalt untersucht Insolvenz von Darwin

ticker-schweiz

Kasachstan und Schweiz schaffen Grundlage für Direktflüge

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

Video

aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack