Boeing 737 von Ryanair: Weniger in Weeze, gar nicht mehr in Bremen.

LaudamotionRyanair rechnet mit 100 Airbus-Jets

Die irische Billigfluggesellschaft holte sich mit Laudamotion Airbus-Jets ins Haus. Ryanair rechnet ganz allgemein damit, künftig ein großer Kunde der Europäer zu sein.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der Auftakt verläuft etwas holprig. Laudamotion konnte sich zum Start des Flugbetriebs Ende März weniger Flugzeuge besorgen als gedacht. Das führte unter anderem dazu, dass das Angebot in Zürich komplett gestrichen werden musste.

Das sollen aber nur Anlaufschwierigkeiten sein. Bis 2021 will die Niki-Nachfolgerin die Flotte auf 30 Jets ausbauen. Schon bald werde man deshalb mit Airbus über eine Bestellung von Airbus A320 Neo sprechen, sagte Firmengründer Niki Lauda kürzlich dem Magazin Wirtschaftswoche. Bis die verfügbar sind, will man sich mit der Miete von Fliegern behelfen.

Beziehung zu Airbus und Boeing

Die künftige Eigentümerin Ryanair rechnet noch optimistischer. Rund 50 Flugzeuge werde Laudamotion in vier Jahren besitzen, erklärte erklärte Vorstandsvorsitzender Michael O’Leary bei der Präsentation der Jahresresultate am Montag (22. Mai). Dabei will er Lücken nutzen, die sich in den Orderbüchern von Airbus und Boeing unverhofft auftun könnten. Das könnte passieren, wenn wegen des steigenden Ölpreises Fluggesellschaften in finanzielle Schwierigkeiten geraten und Bestellungen nicht mehr zahlen können oder gar ganz verschwinden. Dadurch würden Produktionsslots frei.

Ganz allgemein will O’Leary mit Airbus ins Geschäft kommen. Als größte Fluggesellschaft Europas müsse man eine Kundenbeziehung zu Boeing haben, aber genauso zu Airbus. Heute fliegt Ryanair nur mit Boeing 737. Denn ein Faktor, der Billigairlines hilft, ihre Kosten zu drücken, ist eine einheitliche Flotte. Das führte zu Ersparnissen bei Einkauf, Wartung oder Schulung.

Zwei Jahre mit roten Zahlen

Diese Monopolstellung verschwindet mit Laudamotion und vielleicht auch ganz allgemein. Rund ein Fünftel der künftigen Flotte könnte von Airbus stammen, sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das würde rund 100 Flugzeugen entsprechen.

Bei Laudamotion gibt sich Ryanair noch etwas Zeit. Zwei Jahre lang werde man Verluste schreiben, erklärte O’Leary. Die Anfangsinvestitionen bezifferte er mit 100 Millionen Euro. «Laudamotion ist eine attraktive Möglichkeit», um von Deutschland und Österreich aus Sommerdestinationen anzusteuern, meinte der Manager weiter.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Boeing 737 von Ryanair flog trotz Schaden an Triebwerksverkleidung weiter

ticker-ryanair

Nachtflugverbot in Berlin beeinträchtigt drei Flüge - Ryanair wieder sauer

ticker-ryanair

Ryanair beförderte im Jahr 2025 deutlich mehr als 200 Millionen Passagiere

ticker-ryanair

Ryanair einzige europäische Airline unter den fünf größten Fluggesellschaften der Welt

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies