Darstellung des Designs von Malta Air: Erinnert an die andere Ryanair-Tochter Lauda.

Malta AirRyanair gründet Tochter auf Malta

Die Billigairline baut zusammen mit der maltesischen Regierung eine neue Tochterairline auf. Malta Air soll mit Hilfe von Ryanair den Tourismus ankurbeln.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

34 Jahre lang steuerte das Management die Geschicke von Ryanair nur von der grünen Insel aus. Erst im vergangenen Jahr begann die 1984 in Irland gegründete Billigairline, Töchter in anderen Ländern aufzubauen. In Polen wurde Ryanair Sun (jetzt Ryanair Buzz) aus der Taufe gehoben, in Österreich Lauda(motion) übernommen und im Vereinigten Königreich Ryanair UK gegründet. Jetzt kommt Malta als Standort eines weiteren Ablegers hinzu.

Ryanair hat dazu das Start-up Malta Air übernommen, wie die Iren am Dienstag (11. Juni) bekanntgaben. Die Fluglinie wird die sechs Boeing 737 und 200 Mitarbeiter übernehmen, welche die Billigairline auf der Mittelmeerinsel stationiert hat. In den kommenden drei Jahren soll die Flotte auf zehn Flieger ausgebaut werden, die Mitarbeiterzahl soll auf 350 steigen.

Goldene Aktie der Regierung

Den Schritt nach Malta macht Ryanair nicht alleine. Die maltesische Regierung ist an Malta Air beteiligt. Sie besitzt auch eine sogenannte Goldene Aktie, die bei Verkäufen oder Fusionen einem Vetorecht gleichkommt. Wie hoch ihr Aktienanteil ist, wurde nicht mitgeteilt. Das Ziel der Regierung ist eine Stärkung des Tourismus in Malta.

Ryanair arbeitet bereits seit Längerem mit der Nationalairline Air Malta zusammen. Diese Kooperation sei nicht gefährdet, da die neue Malta Air eine andere Klientel bediene, betonten Ryanair-Chef Michael O'Leary und der maltesische Jospeh Muscat bei einer Pressekonferenz in La Valletta.

Malteserkreuz auf Heckflosse

Die Flugzeuge von Malta Air bekommen eine eigene Bemalung. Es ist eine Abwandlung der rot-weißen Lackierung, die auch Lauda verwendet. Der größte Unterschied neben dem Namen: Das Leitwerk der 737 der maltesischen Ryanair-Tochter wird ein Malteser-Kreuz zieren.

Malta Air wird auf ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC) auch 50 Flugzeuge übernehmen, die bisher anderswo registriert waren. Konkret betroffen sind Flieger aus Deutschland, Frankreich und Italien. Dadurch könnten die dortigen Mitarbeiter dann auch in ihrem Land und nicht mehr in Irland Steuern bezahlen.

Mehr zum Thema

So werden die Flieger von Buzz ab Herbst 2019 aussehen.

Ryanair setzt in Polen auf eine Biene

Flieger von Laudamotion: Ryanair ist nun zu 100 Prozent Eigentümerin.

Laudamotion ist jetzt ganz in irischer Hand

Ryanair-Flieger: Bald mit EU-AOC?

Ryanair gründet britische Tochter

ticker-ryanair

Gericht untersagt Flightright irreführende Aussagen über Ryanair

Video

evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack