Airbus A320 von AUA: Durfte nicht nach Moskau starten.

Wegen WeißrusslandRussland bremst auch Austrian Airlines aus

Die österreichische Lufthansa-Tochter musste die Flüge nach Moskau und Nanjing absagen. Der Grund: Russland hat die Routenführung um Weißrussland herum nicht genehmigt.

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Was Air France am Vortag passiert ist, muss nun auch Austrian Airlines erleben. Flug OS601 von Wien nach Moskau flog bis vor Kurzem stets über Tschechien, Polen und Weißrussland nach Russland. Doch inzwischen hat die EU Fluggesellschaften angewiesen, Überflüge über weißrussisches Territorium zu unterlassen. Und das passt Moskau nicht.

Am Donnerstag (27. Mai) musste AUA ihren Flug OS601 absagen. Der für die Verbindung eingeplante Airbus A320 hob nicht Richtung Moskau ab. «Eine Änderung von Flugrouten muss behördlich genehmigt werden. Die russischen Behörden haben uns diese Genehmigung nicht erteilt», begründet eine Sprecherin der Fluggesellschaft gegenüber der Nachrichtenagentur Apa.

Zur Landung in Minsk gezwungen

Es war nicht der einzige betroffene Flug. Auch Frachtflug OS6029 musste wegen dem russischen Veto abgesagt werden, wie eine Sprecherin aeroTELEGRAPH bestätigt. Die Boeing 777 OE-LPA startete deshalb nicht wie geplant Richtung Nanjing.

Auslöser der ganzen Probleme ist die erzwungene Landung einerRyanair-Maschine in Minsk. Die Boeing 737 war am Sonntag (23. Mai) als Flug FR4978 auf dem Weg von Athen in die litauische Hauptstadt Vilnius. Die weißrussischen Behörden zwangen sie aber zu einer außerplanmäßigen Landung. Dort wurde ein regierungskritischer Journalist verhaftet.

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