Eine Antonov 124 von Polet: Die Airline soll die Leasingraten für die Maschinen nicht bezahlt haben.

Russische AirlinePolet stellt den Betrieb ein

Die russische Polet Airlines hat 2,5 Millionen Euro an Leasinggebühren nicht bezahlt – nun hat die Fluggesellschaft ihren Betrieb eingestellt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit mehreren Jahren streiten sich Polet Airlines und die Leasingfirma Ilyushin Finance Co. (IFC) um die Gebühren für drei Transportmaschinen des Typs AN-124-100 «Ruslan», nachdem die russische Airline die Flugzeuge 2011 beziehungsweise 2012 übernommen hat. Verschiedene gerichtliche Einigungen verliefen ergebnislos, Polet zahlte nicht. Mittlerweile summieren sich die Leasingkosten auf 163 Millionen Rubel – nach derzeitigem Kurs etwa 2,5 Millionen Euro.

Nun reichte es dem Moskauer Schiedsgericht: Es ordnete die Überprüfung der Airline an. Und diese stellte ihren Betrieb ein. Zunächst wurden nur Flüge nach Belgrad eingestellt, dann folgten weitere Verbindungen, meldet Russian Aviation. Wie es nun weitergeht ist unklar. Die russische Flugaufsichtsbehörde wollte sich nicht äußern.

Britisches Verteidigungsministerium flog mit Polet

Polet Airlines wurde 1988 gegründet und bot sowohl internationale Fracht- als auch einige kontinentale Passagierverbindungen an. Unter anderem transportierte Polet Satelliten und Raketen für die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Auch das britische Verteidigungsministerium nutzte die Airline – selbst dann, als die gerichtlichen Auseinandersetzungen bekannt wurden, berichtete der Independent.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies