Boeing 777 von Nordwind Airlines: Steuert Kuba an - mit Umweg.

Nach ÄgyptenRussische Airlines wollen über Syrien fliegen

Jordanien hat den Luftraum für russische Fluggesellschaften faktisch gesperrt. Das stellt Aeroflot, Nordwind und Co. vor Probleme bei Flügen nach Ägypten - und lässt sie nach Alternativen suchen.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es wird immer schwieriger für russische Airlines. Die EU und andere westliche Länder haben ihren Luftraum für russische Fluggesellschaften gesperrt. Zu bestimmten Zielen müssen Aeroflot, Nordwind und Co. daher Umwege fliegen. Doch nicht nur westliche Länder haben ihren Himmel gesperrt. Und das sorgt jetzt für Probleme auf Flügen zu beliebten ägyptischen Ferienzielen.

Jordanien verlangt seit Kurzem, dass Flugzeuge, die in Russland registriert sind, eine gültige Versicherung sowie eine Rückversicherung auf dem angelsächsischen Markt nachweisen müssen. Letzteres ist nicht möglich, da westliche Sanktionen den Firmen verbieten, russische Airlines zu versichern.

Umbuchen oder Umwege

Das sorgte bei russischen Reisenden und den Fluggesellschaften, die sie in die Ferien nach Ägypten oder wieder nach Hause bringen, für Probleme. Denn: Die Türkei, Saudi-Arabien, Eritrea und Jemen haben ebenfalls Restriktionen erlassen. Sie lassen keine russischen Flugzeuge mit Doppelregistrierung in ihren Luftraum - also solche, die zunächst anderswo - etwa auf den Bermudas - und dann in Russland zugelassen wurden. Das trifft auf den Großteil der russischen Flugzeuge zu.

Nachdem Jordanien jetzt den Himmel ebenfalls weitgehend geschlossen hat, wird es schwierig. Wie die Zeitung Moscow Times berichtet, mussten einige russische Fluglinien ihre Passagierinnen und Passagiere auf türkische Fluggesellschaften umbuchen. Andere fliegen aufgrund der Restriktionen riesige Umwege.

Verteidigungsministerium muss noch zusagen

Um dem Problem beizukommen, haben die russischen Airlines nun bei der Luftfahrtbehörde des Landes darum gebeten, ihnen wieder zu erlauben, über Syrien zu fliegen. Seit 2013 ist ihnen das wegen des Krieges im Land nicht mehr gestattet. Sollte das nicht möglich sein, so drohen laut Aeroflot und Co. deutlich höhere Preise auf den betroffenen Routen.

Die Luftfahrtbehörde Rosaviatsia hat sich laut der Moscow Times bereits an das russische Außenministerium gewandt und dort die Genehmigung erhalten. Die Entscheidung muss jedoch noch mit dem russischen Verteidigungsministerium abgestimmt werden.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Sky Gates in Frankfurt-Hahn: Der Jumbo-Jet hat jetzt ein aserbaidschanisches Kennzeichen.

Aus russischen Boeing 747 werden kurzerhand aserbaidschanische

Boeing 737 von Aeroflot mit bermudischem VQ-Kennzeichen: verliert Lufttüchtigkeit.

740 Jets von Aeroflot, S7, Utair und Co. verlieren Zulassung

Der Airbus A340 von Alisher Burkhanovich Usmanov: Aktuell ohne Heimat.

Steuerparadies Isle of Man wirft Oligarchenjets raus

Boeing 777 von Nordwind Airlines: Fliegt eher leer nach Nordkorea.

Flüge von Moskau nach Pjöngjang bleiben praktisch leer

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg