Royal Air Maroc: Die Fluglinie möchte Plätze zwei Mal verkaufen.

Second-Hand-MarktRoyal Air Maroc lässt Reisende ihre Tickets weiterverkaufen

Einen Second-Hand-Markt gibt es für vieles - aber bislang noch nicht für Flugtickets. Das will Royal Air Maroc ändern.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Wer die günstigste Preisklasse bei einer Airline wählt, zahlt dafür mit Flexibilität. Meistens sind Umbuchungen oder Stornierungen ausgeschlossen. Kommt dann doch etwas dazwischen, bleibt man auf den Kosten sitzen. Royal Air Maroc will den Reisenden eine Alternative bieten.

Sie hat sich mit dem jungen französischen Unternehmen Fairlyne zusammengetan, welches sich darauf spezialisiert hat, Wiederverkäufe von Tickets zu ermöglichen. Mit einem französischen Eisenbahnunternehmen arbeitet die Plattform bereits zusammen, Royal Air Maroc wird die erste Airline sein.

Gutschein nach dem Weiterverkauf

In den nächsten drei bis sechs Monaten will die Fluggesellschaft den Service von Fairlyne in ihren eigenen Verkaufskanälen implementieren. Das Pariser Startup sieht in dem Angebot eine Win-Win-Situation: Durch den Wiederverkauf stehen Reisende zumindest nicht ganz mit leeren Händen da. Und die Airline kann mit einem Platz zwei Mal Geld machen.

Der Mechanismus funktioniert folgendermaßen: Der Fluggast, der sein Ticket nicht mehr haben will, stellt es über das System von Royal Air Maroc und Fairlyne zum Verkauf - zu einem höheren Preis. Wenn sich ein Käufer oder eine Käuferin findet, erhält die verkaufende Person einen Gutschein über einen Teil des Betrages.

Airlines können Bedingungen anpassen

In einem Rechenbeispiel nennt Fairlyne einen Verkaufspreis von 60 Dollar. Dann wird das Ticket für 120 Dollar wiederverkauft. Und der Betrag des Gutscheins für den ursprünglichen Kunden würde 30 Dollar betragen - also die Hälfte des ursprünglichen Verkaufspreises.

Den Airlines stehe aber frei, diese Bedingungen selbst anzupassen. Sollte man also den Gutscheinbetrag auf 70 Prozent oder 30 Prozent setzen wollen, sei dies auch möglich. Wie es bei Royal Air Maroc aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Die genauen Bedingungen für die Wiederverkäufe von Tickets nennt die Airline noch nicht.

Mehr zum Thema

Auktion: jetzt auch für Tickets.

Airline versteigert Flugtickets

Air Serbia lanciert Flugabo

Air Serbia lanciert Flugabo

Euro-Schein: Das Bezahlen von Flugtickets soll künftig günstiger sein.

Airlines bauen eigenes Zahlungssystem

ticker-eurowings

Eurowings baut Marokko-Flüge kräftig aus

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin