Flieger von Ravn Alaska: Bald wieder in Dutch Harbor zu sehen.

Mit De Havilland Dash 8-100Ravn Alaska gibt ihr Comeback

Die Pleite von Ravn Alaska ließ viele Gemeinden ohne Flugverbindung dastehen. Jetzt steht die Airline mit einem neuen Eigentümer vor dem Neustart.

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In Alaska steht ein Corona-Krisen-Comeback an. Im April stellte die Regionalairline Ravn Alaska den Betrieb ein und meldete Insolvenz an. Viele Kommunen in dem riesigen Bundesstaat standen ohne Flugverbindung da. Doch im Sommer gab es neue Hoffnung.

Die Firma Float Shuttle aus Kalifornien kaufte im Juli die Reste von Ravn Alaska und Pen Air, darunter auch mehrere Flieger des Typs De Havilland Dash 8-100 mit 29 oder 37 Plätzen. Sie lässt Ravn Air nun wieder starten, zuerst mit Charterflügen im Auftrag der Gemeinden. Neuer Chef ist Rob McKinney, der als Pilot selber Flugerfahrung in Alaska hat.

Viele alte Mitarbeitende wieder an Bord

Wie die Zeitung Anchorage Daily News berichtet, sollen noch in dieser Woche wieder erste öffentliche Charterflüge von Anchorage aus starten. Als Ziele eingeplant sind ab Freitag Homer, Dutch Harbor, Valdez und Sand Point, ab Montag dann auch Kenai. Laut eigenen Angaben hat Ravn für das Comeback bereits 300 alte und neue Mitarbeitende eingestellt.

Weitere Ziele sollen folgen, wenn die Behörden Ravn die Erlaubnis für Linienflüge erteilen. «Wir freuen uns darauf, diese Woche wieder abzuheben», so McKinney. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, sei die Genehmigung des Linienflugverkehrs aber entscheidend.

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