Rak Airways verdoppelt die Flotte auf vier Flugzeuge

Rak verdoppelt Flotte

Die kleine Fluggesellschaft aus dem Emirat Ra’s al-Chaima baut aus. Sie will so Frequenzen erhöhen und neue Ziele bedienen.

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/span>Die Geschichte der jungen Rak Airways ist von Strategiewechseln geprägt. Nur zwei Jahre nach dem Start des Flugbetriebes, stellte Rak 2009 den Linienbetrieb ein und fokussierte sich auf das Chartergeschäft. 2010 und unter neuer Führung nahm ihn die Airline wieder auf und bediente Ziele in der Region. Im nächsten Jahr steht nun aber der bisher größte Ausbau an: Rak Airways wird seine heutige Flotte, bestehend aus zwei Airbus A320 verdoppeln. Vorstandschef John Brayford plant mit den neuen Maschinen auf bestehenden Routen die Frequenzen zu erhöhen, aber auch zusätzliche Ziele anzufliegen. In der Zeitung Khaleej Times betonte er stolz, dass seine Fluglinie die erste sein wird, welche Inlandflüge vom Heimatflughafen Ra’s al-Chaima in die Hauptstadt Abu Dhabi anbieten wird: «Ab Oktober werden wir vier Flüge pro Woche anbieten, ab Dezember dann täglich und mit dem neuen Flugzeug im März sogar zweimal pro Tag.»

Heute bedient Rak Airways vor allem Destination in der Heimat der Gastarbeiter in Afrika oder Asien. Mit dem Ausbau sollen Damman in Saudi Arabien und das südindische Kozhikode (Kalikut) zusätzlich ins Streckennetz aufgenommen werden. Eine Premiere ist auch das Abkommen der Rak Airways mit Etihad. Erstmalig arbeiten zwei Flugesellschaften aus den Emiraten zusammen. Rak wird die Strecke Abu Dhabi nach Ras Al Khaimah im Codeshare fliegen. Im Gegensatz dazu fliegt Ethiad im Codeshare nach London, Manchester, Dublin, Bangkok und Genf. Rak muss dafür verzichten, auf den Ethiad-Routen ein eigenes Angebot zu lancieren.

Rennen um die Premiere knapp gewonnen

Mit dem Start der Inlandflüge am 3. Oktober wird Rak Airways das Rennen um den ersten Inlandflug knapp gewinnen. Rotana Jet, bisher spezialisiert auf Privatjet-Charter, kündigte in diesem Jahr ebenfalls bereits neue Inlandverbindungen an. Beide Fluggesellschaften sehen in dem bisher fehlenden Domestic-Angebot ein grosses Potenzial.

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