AGM-114 Hellfire: Zwei Raketen des Typs befanden sich im Frachtraum.

Flughafen BelgradRaketen an Bord von Air-Serbia-Flugzeug gefunden

Sprengstoffspürhunde fanden am Flughafen Belgrad ein verdächtiges Paket. Es kam aus Beirut und sollte weiter in die USA. Gemäß Medienberichten handelt es sich um Luft-Boden-Raketen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Airbus A319 von Air Serbia war aus Beirut gekommen. Im Frachtraum der Maschine flog auch eine Holzkiste mit. Sie war normal dokumentiert, als Zielort war Portland im amerikanischen Bundesstaat Oregon angegeben. Nach der Ankunft am Flughafen Nikola Tesla in Belgrad wurde die Sendung aus dem Libanon wie alle anderen auch routinemäßig überprüft. Und dabei wurde am Samstag (12. März) eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht.

Gemäß serbischen Medien schlugen Sprengstoff-Spürhunde bei der ominösen Kiste Alarm. Im Innern sollen zwei Luft-Boden-Raketen vom Typ AGM-114 Hellfire entdeckt worden sein. Sie sind je 163 Zentimeter lang und wiegen rund 46 Kilogramm. Ein Stück kostet rund 110.000 Dollar. Hellfire-Raketen werden von der US-Armee und anderen westlichen Staaten verwendet. Sie werden von Hubschraubern oder mobilen Stationen abgefeuert.

Fracht sollte via London in die USA

Air Serbia bestätigte, dass am Flughafen Belgrad ein Paket gefunden worden sei, das an eine Adresse im fernen Ausland hätte gehen sollen. Der Fund sei dank rigoroser Sicherheitsmaßnahmen erfolgt. Sicherheit habe bei Air Serbia oberste Priorität. Von Belgrad aus hätte die Sendung zuerst nach London und von dort aus in die USA gehen sollen.

Mehr zum Thema

Die Präsidentemaschine Malis: Ein Terrorist zündet das Triebwerk an.

Terroristen beschädigen zwei Boeing 737, eine Dash 8 und eine Beechcraft 1900

Computer: Eine Hackerin aus der Schweiz fand sensible Daten.

Wenn die No Fly List einfach so im Internet steht

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Bald keine Kontrollen mehr an kleinen US-Flughäfen?

Istanbul: Reisende meiden die Türkei zunehmend.

Türkei-Buchungen brechen massiv ein

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg