Flieger von R Airlines: Bald in Frankfurt?

Thai-Airline will nach Frankfurt

Eine neue Fluglinie aus Thailand wirbt für ihre günstigen Flüge von Bangkok nach Deutschland. Doch am Flughafen Frankfurt weiß man davon noch nichts.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon im Dezember soll es losgehen. Mit einer neueren, geleasten Boeing B777-200ER oder einer B767 will die thailändische R Airlines dannzumal vom Bangkoker Flughafen Don Muang nach Frankfurt am Main fliegen. Bereits ab 350 Euro ist ein Flug zu haben, wenn man dem Buchungsprozess auf der Internetpräsenz der Airline glaubt. Zweimal in der Woche sollen die Flüge stattfinden. Doch vielleicht sollte man mit dem Ticketkauf noch etwas zuwarten. Denn der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport erklärt gegenüber aeroTELEGRAPH, man habe bislang noch keine Slots an die Fluglinie vergeben. R Airlines zweifelt dennoch nicht an ihrem Erfolg. Schon nach zwölf Monaten werde man Gewinn machen, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage.

Ganz allgemein scheint R Airlines ziemlich überzeugt von sich selbst zu sein. Man sei finanziell sehr stark und werde von einer großen thailändischen Bank unterstützt. Darum will sie auch schnell wachsen. Mit weiteren zwei, nach eigenen Angaben «legendären», Boeing B737-400 will sie auch nach China und ins «unglaubliche» Indien fliegen. Auf dem Flugplan stehen derzeit vier wöchentliche Flüge von Don Muang nach Varanasi in Indien mit Zwischenhalt in Gaya, sowie solche nach Rangun in Burma. Online buchbar sind aber wiederum nur die Flüge nach Frankfurt. Derzeit besitzt sie aber erst eine B737 aus dem Bestand der griechischen Olympic Airways. Die B777 soll von Euroatlantic Airways kommen.

Crew noch im Training

R Airlines will auch viel bieten. Der Service soll besser sein, als der bei vielen preiswerten Konkurrenten, verspricht R Airlines. Bei Reisen ab dreieinhalb Stunden gebe es warme Mahlzeiten und nicht-alkoholische Getränke umsonst. Ansonsten immerhin noch Snacks und Getränke. Doch ob schon alles vorbereitet ist? Die Kabinen-Crew befinde sich derzeit im Training, so die Fluggesellschaft. Dabei soll der Start schon sehr bald stattfinden.

In Thailand sieht es, so Experten, momentan nicht besonders gut aus für neue Airlines. Es sei zwar sehr einfach, eine Lizenz zu bekommen, so ein Experte gegenüber aeroTELEGRAPH. Doch das nötige Kapital um wirklich abzuheben hätten die wenigsten. Mit nur einem einzigen geleasten A320, so rechnet ein anderer Analyst in der Bangkok Post vor, brauche man ein Startkapital von 7,5 Millionen Dollar. Das hätten aber die wenigsten beisammen. Das gehe dann auf Kosten der Sicherheit, weil Rechnungen für Wartung und Reparatur nicht mehr beglichen würden. Zuletzt geriet die neue Fluglinie PC Air in Turbulenzen. In Südkorea wurde der einzige Flieger der Airline gegroundet, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlte.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier