Jet von Qatar Airways: Die Airline plant einen Einstieg.

KurswechselQatar Airways will bei Airline im südlichen Afrika einsteigen

Eigentlich wollte die Fluggesellschaft aus Katar nicht erneut in andere Airlines investieren. Eine Lücke im südlichen Afrika sorgt nun dafür, dass Qatar Airways doch einen Einstieg plant.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vor einem Jahr klang es noch anders. Man wolle in keine neuen Airlines investieren, so der damalige Geschäftsführer von Qatar Airways, Akbar Al Baker. Man werde zwar immer wieder darum gebeten, bei anderen Fluggesellschaften einzusteigen. Doch Al Baker erteilt dem eine Absage: «Weitere Airline-Investments interessieren mich nicht.»

Doch Al Baker ist bei Qatar Airways Geschichte. Und damit offenbar auch diese Einstellung zu Einstiegen bei anderen Fluglinien. Denn der neue Geschäftsführer kündigte dieser Tage an, man werde schon bald eine neue Beteiligung bekanntgeben.

Details in zwei bis drei Wochen

«Wir befinden uns in der Endphase einer Kapitalbeteiligung an einer Fluggesellschaft im südlichen Afrika», sagte Badr Mohammed Al Meer auf einem Podium des Qatar Economic Forum in Doha. Man werde schon in zwei bis drei Wochen Details bekanntgeben.

Al Meer, der seit November die Geschicke von Qatar Airways lenkt, erklärte, dass der südliche Teil Afrikas eine Lücke in der Netzabdeckung von Qatar Airways auf dem Kontinent darstelle. Das wolle man angehen, indem man das Portfolio an Partnern in Afrika erweitere.  Bereits seit 2019 ist die Airline mit 60 Prozent an einem neuen internationalen Flughafen in Ruanda beteiligt, der für 1,3 Milliarden Dollar gebaut wird.

Rwandair-Beteiligung noch nicht in trockenen Tüchern

Zudem hat die Fluggesellschaft Codeshare-Vereinbarungen mit mehreren Fluggesellschaften in Afrika geschlossen. Auch eine Beteiligung mit 49 Prozent an Rwandair ist geplant. Doch der Deal ist immer noch nicht in trockenen Tüchern.

In Europa hält Qatar Airways 25,1 Prozent an der britisch-spanischen Luftfahrtgruppe IAG. In Südamerika hat sie 10 Prozent der chilenisch-brasilianischen Latam übernommen.

Al Meer schlägt eigenen Kurs ein

Es ist nicht das erste Mal, dass Al Meer vom Kurs seines Vorgängers abweicht. Er will auch weniger strenge Regeln für die Crews einführen und wieder stärker auf eine First Class setzen.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Air Serbia: Es bleibt bei der Codeshare-Partnerschaft mit Air Serbia.

Qatar Airways hat kein Interesse an Einstieg bei Air Serbia

Flugzeug von Jetsuite: Qatar investiert in das Unternehmen.

Qatar Airways investiert in Privatjet-Firma

Dreamliner von Qatar Airways: Die Airline schaut nach Südamerika.

Qatar Airways steigt bei Latam ein

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier