Dreamliner von Qatar Airways in Wien: Die Golfairline hat Freude an IAG.

Qatar Airways erhöht Beteiligung an IAGEin Fünftel von British Airways ist katarisch

Qatar Airways hat den Kurssturz nach dem Brexit-Votum genutzt. Die Golfairline hat Aktien von IAG zugekauft und besitzt nun 20 Prozent der Mutter von British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist definitiv mehr als eine simple Finanzbeteiligung, mit der man bloß etwas Geld verdienen will. Die Beteiligung von Qatar Airways an IAG International Consolidated Airlines Group hatte von Anfang an strategischen Charakter. Die Golfairline war im Januar 2015 bei der Mutter von British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling eingestiegen. Sie hatte damals bekannt gegeben, 9,99 Prozent der Anteile erworben zu haben. Am Montag (1. August) hat Qatar Airways nun erklärt, dass sie den Anteil auf 20,01 Prozent aufgestockt hat.

Mitte Juli erst hatte die Fluggesellschaft aus Katar die Beteiligung an IAG auf 15,67 Prozent erhöht gehabt. Nun hat die Golfairline die günstige Gelegenheit weiter genutzt, die sich durch das Brexit-Votum ergeben hat und nochmals aufgestockt. Der Aktienkurs von IAG ist seit der Abstimmung über den EU-Austritt um fast ein Viertel gesunken. «Wir erachteten das als attraktive Gelegenheit», so Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker in der Medienmitteilung.

«Starke Bindungen zwischen den Unternehmen»

Al Baker betont zwar, die Beteiligung sei «rein finanzieller Art». Er will damit wohl Ängste vor einer Machtübernahme durch die Golfairline zerstreuen. Immerhin gehört diese seit 2014 über die Staatsholding Qatar Investment Authority vollständig Katar.

Gleichzeitig erklärte der Manager aber, das Zukaufen unterstreiche «die Stärke der kommerziellen und strategischen Bindungen zwischen den Unternehmen». Aer Lingus, British Airways und Iberia sind in Nord- und Südamerika eine Macht. Qatar ist dort noch schwach. Dank der Zusammenarbeit kann die Golfairline vermehrt Passagiere nach London, Madrid und allenfalls Dublin fliegen, um sie von dort mit den Partnern British Airways, Iberia und Aer Lingus weiter reisen zu lassen.

Nun wird gestoppt

Zudem lobte Al Baker erneut ausgiebig die Strategie und das Management von IAG unter Chef Willie Walsh. Bei 20 Prozent will er es auch vorerst bewenden lassen. «Wir erhöhen unseren Anteil nicht weiter solange es zu keinen grundlegenden Veränderungen der momentanen Situation kommt», so der Qatar-Airways-Chef.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways bietet neue Avios-Only-Flüge ab London City an

Abfallendes Rad: Das Flugzeug flog ohne Probleme bis ans Ziel in London.

Airbus A350 von British Airways verliert beim Start in Las Vegas ein Rad

Embraer E190 von British Airways: Reisende mussten am 4. Januar acht Stunden in Amsterdam in dem Flugzeug ausharren.

Reisende müssen acht Stunden in einer Embraer E190 ausharren - am Boden

ticker-british-airways

British Airways erweitert Sommerangebot um drei Ziele

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack