Blick aus dem Fenster eines Airbus A380 von British Airways: Die Fluggäste erlebten eine kleine Odyssee.

Wegen VerspätungZwei Airbus A321 statt ein A380: British Airways holt Reisende auf Umweg zurück aus Johannesburg

Eine stundenlange Verspätung hätte fast dazu geführt, dass ein vollbesetzter Airbus A380 von British Airways in Johannesburg stecken bleibt. Statt den Flug zu streichen, entschied sich die Airline für eine ungewöhnliche Lösung.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wenn ein Flugzeug Verspätung hat, ist das ärgerlich. Wenn aber gleich ein ganzer Airbus A380 mit fast 470 Reisenden droht, über Nacht irgendwo festzusitzen, wird es für Airlines unangenehm. Denn so viele Reisende passen in kaum ein anderes Flugzeug. Genau in dieser Situation fand sich British Airways in Johannesburg wieder. Die Airline griff dann zu einem außergewöhnlichen Rettungsmanöver.

Der Flug BA54 sollte eigentlich am Freitagabend Richtung London abheben. Doch technische Probleme sorgten dafür, dass sich der Start immer weiter verzögerte. Statt um 22 Uhr hob der Airbus A380 mit dem Kennzeichen G-XLEA erst gegen 5 Uhr morgens ab – sieben Stunden später als geplant. Da die Arbeitszeit von Cockpit- und Kabinencrew in Großbritannien streng geregelt ist, war klar: Die Strecke nach London würde die zulässige Dienstzeit überschreiten.

British Airways hatte keine Ersatzcrew für einen Airbus A380 in Johannesburg

Ein Flugabbruch oder die Suche nach einer Reservecrew wäre am Heimatflughafen kein Problem. Doch in Johannesburg hat British Airways keine Mannschaften in Bereitschaft. Also entschied die Fluggesellschaft spontan umzuplanen: Der A380 sollte nicht nach London, sondern nach Madrid fliegen. Das lag gerade noch innerhalb der maximal erlaubten Einsatzzeit.

Sobald der Superjumbo auf dem Weg nach Europa war, setzte British Airways den zweiten Teil der Rettungsaktion in Gang. Die Airline schickte zwei Airbus A321 leer nach Madrid. Damit konnten möglichst viele der gestrandeten Gäste weitertransportiert werden. Andere Passagiere verteilte die Airline auf reguläre Verbindungen ab Madrid, entweder mit British Airways selbst oder über die Schwester-Airline Iberia.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von British Airways: Reisende mussten am 4. Januar acht Stunden in Amsterdam in dem Flugzeug ausharren.

Reisende müssen acht Stunden in einer Embraer E190 ausharren - am Boden

ticker-british-airways

British Airways erweitert Sommerangebot um drei Ziele

Zwei Airbus-Maschine von British Airways in Heathrow: Die Regierung hat sich für den Entwurf mit einer 3500 Meter langen Piste entschieden.

Der Flughafen London-Heathrow bekommt die längere dritte Piste - inklusive Autobahn-Verlegung

British Airways First-Class-Kabine in den 1980er Jahren: Die Männerdomäne wurde aufgebrochen.

Als British Airways darauf hinweisen musste, dass Frauen in der First Class nicht nur Ehefrauen oder Geliebte sind

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies