Airbus A380 von Qantas: Manchmal nur halb voll.

Qantas kriegt A380 nicht voll

Die australische Fluggesellschaft hat Probleme, ihre Superjumbo außerhalb der Hochsaison zu füllen. Das führt bei Qantas zu finanziellen Problemen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

484 Sitze bietet der A380, mit dem die australische Nationalairline Qantas unter anderem von Melbourne nach Dubai fliegt. Doch offenbar sind die nicht so einfach zu füllen. Wie die Zeitung The Australian von Insidern erfahren hat, fliegt der Superjumbo außerhalb der Hauptsaison oft nur halb voll auf der Strecke. Mehr als 200 der 406 Economy- und Premium-Economy-Sitze blieben auf Flügen zum Teil unbesetzt, mehr als die Hälfte der 64 Business-Class-Sitze ohne zahlende Passagiere. In der First Class seien zum Teil acht von 14 Plätzen unbesetzt geblieben.

Auf der Route nach Sydney sieht es nicht ganz so schlecht aus, doch rund ein Drittel der Sitze bleibt immer noch frei. Piloten und Flugbegleiter berichten, dass Qantas aus diesen Gründen zum Teil die Passagiere von zwei verschiedenen Flügen in ein Flugzeug packe, um effizienter zu wirtschaften. Von der Fluggesellschaft gibt es dazu keinen Kommentar. In der Weihnachtszeit erholen sich die Ladefaktoren zwar, doch von Angestellten heißt es, dass ein Strategiewechsel nötig sei.

«Zukunft bei der 777»

«Ich glaube, die Zukunft liegt bei der Boeing 777», so ein hochrangiger Qantas-Pilot in den Medien. Grund sei die Sparsamkeit. «Unser Chef hat ja schon gesagt, dass Treibstoff die höchsten Kosten verursacht.» Flieger wie die Boeing 777 seien sparsamer als der große A380. Die Reichweite ist ähnlich und auch die Anzahl der Passagiere kann zum Teil über 400 betragen. Viele Branchenexperten sehen den Vorteil außerdem darin, dass man mit den kleineren Jets flexibler ist.

Zwar bestellte Qantas den A380 bevor die neuste Boeing 777-300ER überhaupt auf dem Markt war. Dennoch heißt es, man hätte sich ohnehin nicht für den Jet entschieden. Man habe zwar auch die 777 in Erwägung gezogen, «doch mit der 787 war ein viel modernerer Flieger auf dem Markt», so ein Sprecher. «Mit mehr als 50 Optionen auf Dreamliner haben wir mehr als genug Potenzial für Wachstum und Flexibilität.»

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.

So bekommt ein Airbus A380 von Lufthansa in Dresden in sechs Wochen eine neue Business Class

Die D-AIMA von Lufthansa (hier zu sehen 2010 bei Airbus): Heute einer der ältesten aktiven A380 weltweit.

Das sind die ältesten aktiven Airbus A380

Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.

Mann baut gigantisches Modell eines Airbus A380 von Lufthansa, das wirklich fliegt

ticker-airbus-a380

Pfingstwochenende: Party am Airbus A380 und bei der Concorde

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies