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Neues Sitzkonzept

Premium-Plätze ganz ohne Aussicht

Passagierklassen verteilen sich im Flugzeug von vorne nach hinten. Ein Unternehmen hat diese Aufteilung umgedacht - und vermarktet die Idee nun als Social-Distancing-Lösung.

Wer in herkömmlichen Großraumflugzeugen in den vorderen Reihen Platz nimmt, hat beim Boarding wahrscheinlich ein Ticket einer Premiumklasse vorgezeigt. Fast ausnahmslos staffeln sich die Klassen eines Flugzeuges entsprechend ihrer Wertigkeit von vorne nach hinten. Diese Verteilung wirft das Konzept  eines kalifornischen Unternehmens über den Haufen.

Im Entwurf von Ip Ventures befinden sich die an Sitze der Premium Economy erinnernden Plätze in der Mitte der Flugzeugkabine. Und das über gleich zwei Ebenen. Wie Grafiken zeigen, werden Economy-Sitze durch einen Gang getrennt an den Fenstern platziert. Diese ungewöhnliche Aufteilung soll mehrere Vorteile bieten.

Lösung für Social Distancing?

Zu einem sollen die Premiumsitze mehr Privatsphäre bieten. Sie liegen schräg zur Flugrichtung und sind jeweils einzeln mit Trennwänden abgeschirmt. Die oben gestapelten Sitze lassen sich mit Treppen erreichen. Ip Ventures bewirbt inmitten der Coronakrise auch das Potenzial für Social-Distancing.

Auch soll die schräge Platzierung mehr Komfort bringen. So können die Lehnen der Sitze etwa 45 Grad nach hinten gekippt werden. Der altmodische Internetauftritt von Ip Adventures sowie behilfliche Konzeptgrafiken hinterlassen zwar einen unseriösen Eindruck.

Patente nicht neu

Doch das auf Patentschutz spezialisierte Unternehmen scheint sich inmitten der Covid-19-Pandemie gute Chancen auszurechnen. Gleich drei Patente für das Konzept präsentiert Ip Adventures auf seiner Webseite. Diese scheinen aus der Mottenkiste geholt worden zu sein: Bereits zwischen 2014 und 2018 meldete die Firma die Patente in den USA an.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Grafiken des Sitzkonzeptes von Ip Ventures.



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