Airbus A320 von Eurowings: Auch zunehmend im Ausland stationiert.

Weitere Basis 2022Prag ist nur der Anfang der Eurowings-Expansion

Eurowings will das Wort Euro in ihrem Namen mit mehr Leben füllen. Die Lufthansa-Tochter wird im kommenden Jahr mindestens eine weitere Basis im Ausland eröffnen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Vergangene Woche hat Eurowings angekündigt, im Oktober nach Palma, Pristina und Salzburg eine vierte Auslandsbasis zu eröffnen: Prag. Jetzt macht Eurowings-Chef Jens Bischof deutlich, dass die Lufthansa-Tochter es dabei nicht belassen will. «Prag markiert nur den Start», so Bischof am Montag (14. Juni) im Gespräch mit Journalisten.

«Stand heute gehen wir davon aus, dass wir in absehbarer Zeit weitere Basen in Europa eröffnen werden», sagte der Eurowings-Chef. Voraussetzung sei, dass der Markt sich weiter so stabilisiere, so wie dies aktuell der Fall sei. «Wir sind ziemlich sicher, 2022 mindestens eine neue Basis aufzumachen», so Bischof. Wo das gesehen soll, verriet der Eurowings-Chef nicht. Allerdings hatte die Lufthansa-Airline schon zuvor einmal erklärt, dass Metropolen in Skandinavien und Osteuropa besonders interessant sind für die Auslandsexpansion.

Bischof rechnet mit weiterer Konsolidierung

Für die Basis in Prag will Eurowings vor Ort rund 100 Mitarbeitende einstellen, zum Start aber auch noch Eurowings-Europe-Crews aus Wien einfliegen. An dem Flughafen der tschechischen Hauptstadt trifft Eurowings mit CSA Czech Airlines und deren Mutter Smartwings auf zwei angeschlagene heimische Fluggesellschaften.

Der Eurowings-Chef rechnet damit, «dass noch eine weitere Konsolidierung in Europa stattfinden wird», während die Fluglinien den Betrieb nach der Corona-Pause wieder hochfahren. «Der Hochlauf ist überproportional teuer», sagt Bischof. «Man fliegt nicht so produktiv, die Flieger sind nicht so ausgelastet, wie sie es üblicherweise sind.» Die Kosten seien dagegen schon ähnlich hoch wie im Normalbetrieb. «In dieser Phase, die auch finanziell nochmals anstrengend wird, werden die Starken stärker und die Schwachen schwächer.»

Mehr zum Thema

Flieger von Eurowings: Ausbau in Tschechien.

Eurowings eröffnet Auslandsbasis in Prag

Airbus A319 von CSA: Die Airline ist akut gefährdet.

Airbus-Forderung könnte Ende von CSA bedeuten

Flugbegleiterinnen von Eurowings: Schweizer Flieger kommen im Wet-Lease hinzu.

Eurowings will vier Embraer-Jets von Helvetic

Cargo aircraft of Ethiopian Airlines: Expansion planned.

Ethiopian expands cargo fleet

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg