Das Ziel auf dem Tablet: Im Airbus A319 ...

Podcast LuftraumWie sich eine Airbus-A319-Crew auf einen Flug nach Innsbruck vorbereitet

In der unserer neuen Podacst-Folge begleiten wir eine Cockpitcrew von Eurowings im Airbus A319 von Hamburg nach Innsbruck. Schon im Briefing wird klar, warum die Landung dort so speziell ist.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Landungen in Innsbruck sind etwas Besonderes - das wird schon beim Crew-Briefing vor dem Flug klar. «Vor allem das Landegewicht ist relativ entscheidend», erklärt Eurowings-Kapitän Alexander Achilles in der neuen Folge unseres Podcasts Luftraum. «Der Wind ist häufig mal etwas umlaufend in Innsbruck und dadurch, dass die Landebahn nicht sonderlich lang ist, muss man da gelegentlich mit dem spitzeren Bleistift rechnen.»

Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Faktor: «Der Sprit da unten ist recht teuer. Das heißt, wir sind seitens des Unternehmens angehalten, soviel Sprit mitzunehmen, dass wir hin und zurück fliegen können», so Achilles vor dem Flug von Hamburg nach Innsbruck. «Und mit der Passagierzahl von knapp 100 Leuten heute könnten wir da ganz knapp an das maximal mögliche Landegewicht kommen. Deshalb müssen wir da mal etwas schauen und rechnen.»

Warum nur der Kapitän landen darf

Die ganze Cockpitcrew braucht für die Landung in Innsbruck eine spezielle Schulung im Simulator. Landen darf aber nur der Kapitän oder die Kapitänin. Das liege gar nicht mal so sehr am fliegerischen Können, so Airbus-A319-Kapitän Achilles, sondern auch an der Sicht.

«Man sieht von der linken Seite im Zweifelsfall - zum Beispiel für den Fall des Go-Arounds - deutlich besser, wo man lang fliegt», sagt Achilles. Die Verantwortlichkeit sei ebenfalls wichtig. «Und in diesem Fall hat der Gesetzgeber gesagt, der Kapitän soll das fliegen.»

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos vom Airbus-A319-Flug von Hamburg nach Innsbruck mit Kapitän Alexander Achilles und Kopilot Lars Siempelkamp. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat. Teil 1 des Podcasts hören Sie hier:

Mehr zum Thema

Winglet einer 737 Max von Sun Express: Das Modell bekommt bald in Europa grünes Licht.

Was Sun Express bei Boeing aktuell «wirklich Sorge» macht

Aletta von Massenbach: Von Fraport zum BER.

«Über Air Berlin brauchen wir leider nicht mehr zu sprechen»

Ein Besuch auf der Baustelle des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt.

Wie am Flughafen Frankfurt das Terminal 3 entsteht

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg