Blick aus dem Tower des BER: Maximal 2,5 Stunden am Stück.

Podcast Luftraum72 Meter über der Startbahn des Bundeskanzlers

Der Tower des Hauptstadtflughafens ist der zweithöchste in Deutschland. In der neuen Folge unseres Podcasts Luftraum erzählt ein Lotse von seinem Alltag am Airport.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Wenn hier morgens um halb sechs die Sonne aufgeht, sitzt man da und denkt, es gibt schon schlechtere Arbeitsplätze», sagt Tower-Lotse Philipp, der den besonderen Ausblick noch immer sehr genießt. Er ist am deutschen Hauptstadtflughafen BER einer von etwa 100 Lotsinnen und Lotsen, die im Turm der Deutschen Flugsicherung beschäftigt sind. Pro Schicht nehmen bis zu zehn Kolleginnen und Kollegen im Tower Platz.

Am BER gibt es zwei Start– und Landebahnen, die etwa einen Kilometer auseinander liegen. So können beide Bahnen unabhängig voneinander betrieben werden. Nachdem ein gelandetes Flugzeug die Piste verlassen hat, übernimmt in Berlin sofort ein Vorfeldlotse, der ebenfalls in der Kanzel des Towers sitzt, die Maschine.

Die Arbeit bei schweren Gewittern

Maximal 2,5 Stunden am Stück ist ein Tower-Lotse im Einsatz. Danach gibt es eine längere Pause. Um die sinnvoll zu nutzen, gibt es am Berliner Flughafen im Tower-Gebäude Ruheräume und auch ein kleines Fitnesscenter.

Bild: Christopher Scheffelmeier

Ein Tower-Lotse ist schwer aus der Ruhe zu bringen. Wenn es schwere Gewitter gibt, beschreibt Philipp, dann wird es ruhig im Tower. Jeder arbeitet dann noch konzentrierter. Um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten, wird dann eine Piste ausschließlich als Start- und die andere als Landebahn benutzt.

Bundeskanzler startet im Zweifel zuerst

Der BER ist auch der deutsche Regierungsflughafen. Philipp berichtet, dass Regierungsflieger häufig Priorität haben. Im Zweifel startet der Bundeskanzler also vor dem Flieger nach Mallorca.

Wie die Ausbildung zum Tower-Lotsen abläuft und was die Crews im Tower verdienen, das hören Sie im Podcast Luftraum:

Abonnieren Sie den Podcast Luftraum von aeroTELEGRAPH mit Christopher Scheffelmeier auch gleich:

Mehr zum Thema

Lackierung bei Airbus: Links ein Airbus A321 Neo von Lufthansa, rechts ein Jet für Jetsmart aus Chile.

Wie ein Flugzeug bei Airbus lackiert wird

Kapitän Harald Wesch am Steuer der ATR 72 auf dem Weg nach Kopenhagen: Sein Flugzeug ...

Mit der ATR 72 auf der 30-Minuten-Kurzstrecke in Dänemark

Airbus A220 von Air Baltic in Düsseldorf: Für Eurowings unterwegs.

«Der Airbus A220 kann alles, was wir machen wollen»

ticker-berlin-ber

BER steigert Fluggastzahlen im September trotz Cyberangriff

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies