Flieger von PIA: Ausbau gefährdet

PIA-Konten eingefroren

Schwere Zeiten bei Pakistan International Airlines: Die staatliche Steuerbehörde sperrte alle Bankkonten der Nationalairline.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

/span>Noch läuft der Flugbetrieb in Karachi, der größten Stadt Pakistans. Wie lange die Staatsairline PIA aber noch abhebt, ist völlig unklar: Die Fluggesellschaft hat Steuerschulden von umgerechnet knapp 23 Millionen Euro. Grund genug für das Federal Board of Revenue (FBR), die Konten der Staatsairline vorerst einzufrieren – auf unbestimmte Zeit. Lokalen Medien zufolge will die Behörde mit diesem Schritt größeren Druck auf den säumigen Steuerzahler aufbauen.

Der Flugbetrieb sei derzeit zwar noch nicht gestört, allerdings wird sich schon bald die Frage stellen, wie Löhne, Gebühren und Treibstoff gezahlt werden sollen. Ein Sprecher der Airline sagte, man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung des Problems – die Verhandlungen würden laufen.

Ausbaupläne

Erst vor wenigen Wochen hatte PIA angekündigt, neue Flugzeuge leasen zu wollen und die Frequenz der Flüge auf besonders lukrativen Strecken zu erhöhen. Ob die angeschlagene Airline diesen Schritt nun noch gehen kann oder ob es für eine Rettung bereits zu spät ist, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Erst vor wenigen Tagen musste PIA einen Anstieg der Mineralölsteuer in Pakistan verkraften. PIA-Sprecher Mashud Tajwar sagte gegenüber der pakistanischen Finanzzeitung Business Recorder, dass die Tarife von PIA dabei nicht erhöht wurden. Diese dürften nur nach Anweisung der Regierung und höchstens vierteljährlich geändert werden.

In Deutschland unter Beobachtung

In Deutschland soll PIA bereits länger unter genauer Beobachtung stehen: Durch hohe Verspätungen werde in Frankfurt, dem einzigen Ziel in Deutschland, regelmäßig der Betriebsablauf gestört. Sanktionen wie 2007 sind aber vorerst nicht zu erwarten: Damals hatte die EU allen Flugzeugen der Airline Landeverbot erteilt – bis auf die 777 von Boeing.

Mehr zum Thema

ticker-pakistan

Pakistan verlängert Luftraumsperre für indische Flugzeuge

Die Boeing 737-400 BDSF mit dem Kennzeichen AP-BOI: Der einzige Flieger von K2 Airways.

Boeing 737 F meldet über dem Arabischen Meer Navigationsprobleme – dann bricht der Kontakt ab

ticker jet green

Jet Green Airlines rückt nach jahrelanger Verzögerung näher an Start

Islamabad International Airport: Die Fluggesellschaften sollen sparsam tanken.

An Pakistans Flughäfen gibt es kaum mehr Kerosin

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier