Flieger von PIA: Ausbau gefährdet

PIA-Konten eingefroren

Schwere Zeiten bei Pakistan International Airlines: Die staatliche Steuerbehörde sperrte alle Bankkonten der Nationalairline.

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/span>Noch läuft der Flugbetrieb in Karachi, der größten Stadt Pakistans. Wie lange die Staatsairline PIA aber noch abhebt, ist völlig unklar: Die Fluggesellschaft hat Steuerschulden von umgerechnet knapp 23 Millionen Euro. Grund genug für das Federal Board of Revenue (FBR), die Konten der Staatsairline vorerst einzufrieren – auf unbestimmte Zeit. Lokalen Medien zufolge will die Behörde mit diesem Schritt größeren Druck auf den säumigen Steuerzahler aufbauen.

Der Flugbetrieb sei derzeit zwar noch nicht gestört, allerdings wird sich schon bald die Frage stellen, wie Löhne, Gebühren und Treibstoff gezahlt werden sollen. Ein Sprecher der Airline sagte, man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung des Problems – die Verhandlungen würden laufen.

Ausbaupläne

Erst vor wenigen Wochen hatte PIA angekündigt, neue Flugzeuge leasen zu wollen und die Frequenz der Flüge auf besonders lukrativen Strecken zu erhöhen. Ob die angeschlagene Airline diesen Schritt nun noch gehen kann oder ob es für eine Rettung bereits zu spät ist, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Erst vor wenigen Tagen musste PIA einen Anstieg der Mineralölsteuer in Pakistan verkraften. PIA-Sprecher Mashud Tajwar sagte gegenüber der pakistanischen Finanzzeitung Business Recorder, dass die Tarife von PIA dabei nicht erhöht wurden. Diese dürften nur nach Anweisung der Regierung und höchstens vierteljährlich geändert werden.

In Deutschland unter Beobachtung

In Deutschland soll PIA bereits länger unter genauer Beobachtung stehen: Durch hohe Verspätungen werde in Frankfurt, dem einzigen Ziel in Deutschland, regelmäßig der Betriebsablauf gestört. Sanktionen wie 2007 sind aber vorerst nicht zu erwarten: Damals hatte die EU allen Flugzeugen der Airline Landeverbot erteilt – bis auf die 777 von Boeing.

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