Der Luftraum am 7. Mai gegen 09:45 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit: Keine Flüge über dem Westen Indiens.

Konflikt eskaliertIndien schließt Flughäfen in Bundesstaaten, die an Pakistan grenzen

Der aktuelle Konflikt zwischen Indien und Pakistan ist jetzt militärisch. Die meisten internationalen Airlines meiden den pakistanischen Luftraum, Indien schließt neun Flughäfen für mehrere Tage.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Indien hat mehrere Ziele in Pakistan und im von Pakistan kontrollierten Teil Kaschmirs mit Raketen und Kampfjets angegriffen. Laut indischer Regierung handelte es sich um «Präzisionsschläge auf terroristische Infrastruktur», Pakistan erklärte, es seien auch 26 Zivilisten dabei ums Leben gekommen. Zudem schoss Pakistan laut eigenen Angaben fünf indische Kampfjets und eine Drohne zur «Selbstverteidigung» ab.

Der Angriff, der Ortszeit am frühen Mittwoch (7. Mai) geschah, hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Luftfahrt. Etliche Flüge nach Pakistan mussten umdrehen, Überflüge mussten den Kurs ändern.

Wenige Flüge im pakistanischen Luftraum

Zuerst hieß es, der pakistanische Luftraum sei für 48 Stunden gesperrt. Mittlerweile ist das aber nicht mehr der Fall. Die meisten internationalen Fluggesellschaften vermeiden aktuell zwar den Luftraum, wie Flugverfolgungsdienste zeigen. Jedoch gibt es auch Ausnahmen. So ging etwa Etihad-Flug EY826 von Abu Dhabi nach Seoul/Incheon über Pakistan. Flydubai führte beispielsweise Flug FZ334 von Karachi im Süden Pakistans nach Dubai durch.

Die pakistanische Luftfahrtbehörde erklärt in der aktuellsten Notam (Notice To Air Missions) auf ihrer Webseite, dass bestimmte Streckenabschnitte von Luftstraßen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Fluginformationsgebiets Lahore gesperrt sind, vom Boden bis in unbegrenzte Höhe. An- und Abflüge zum oder vom Islamabad International Airport seien möglich, jedoch nur nach vorheriger Koordination mit der Flugverkehrskontrolle in Islamabad. Die Notam gilt vom 7. Mai 2025 um 05:50 UTC (Koordinierte Weltzeit) bis zum 8. Mai um 19:20 Uhr UTC.

Indien schließt neun Flughäfen

Der Verkehr an den Flughäfen Islamabad und Lahore im Nordosten Pakistans steht praktisch dennoch still. Auch Airports im Westen Indiens, in den an Pakistan grenzenden Bundesstaaten Punjab, Rajasthan und Gujarat, sind vom Konflikt betroffen.

So teilt die Fluggesellschaft Air India mit: «Air-India-Flüge von und nach Jammu, Srinagar, Leh, Jodhpur, Amritsar, Bhuj, Jamnagar, Chandigarh und Rajkot werden bis zum 10. Mai um 05:29 Uhr Indian Standard Time gestrichen, nachdem die Luftfahrtbehörden die Schließung dieser Flughäfen mitgeteilt haben.»

Mehr zum Thema

ticker-pakistan

Eskalation: Pakistan schließt nach indischem Angriff Luftraum

Lufthansa-Flug LH760 von Frankfurt nach Delhi am 30. April: Umfliegt Pakistan.

Lufthansa-Group-Airlines umfliegen Pakistan

Flugzeug von Indigo: Aus pakistanischem Luftraum verbannt.

Pakistan schließt Luftraum für indische Airlines

Islamabad International Airport: Die Fluggesellschaften sollen sparsam tanken.

An Pakistans Flughäfen gibt es kaum mehr Kerosin

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg