Eine Boeing 737-800 von American Airlines: Zwischenfall mit wütendem Passagier.

HondurasPassagier stürmt Boeing-737-Cockpit und will rausklettern

In Honduras ist während des Einsteigens eines Jets von American Airlines ein Passagier ins Cockpit eingedrungen. Dann erwog der Mann eine Flucht durchs Fenster.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Flug sollte nach Miami gehen. Doch während des Einsteigens am Flughafen San Pedro Sula in Honduras stürmte auf einmal ein Passagier nach vorne. Dem Mann gelang es, in das Cockpit der Boeing 737-800 von American Airlines einzudringen.

Die Fluggesellschaft bestätigt den Vorfall vom Dienstag (11. Januar). Sie erklärt, der Passagier habe im Cockpit Schaden angerichtet und dann versucht, aus dem Fenster zu klettern. Auf einem bei Twitter veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein Mann sich aus dem Cockpitfenster hängt. Ein Foto zeigt einen beschädigten Schubhebel.

In Handschellen weggerollt

Besatzungsmitglieder griffen ein und schließlich konnte der Mann von der Polizei festgenommen werden. Die honduranische Zeitung La Prensa zeigt Fotos, auf denen zu sehen ist, wie Polizisten den mit Handschellen gefesselten Mann zuerst auf einem Rollstuhl befördern und ihn dann auf die Ladefläche eines Pick-ups setzen.

Warum der Passagier das Cockpit stürmte, ist noch unklar. Andere Reisende wollen laut La Prensa allerdings beobachtet haben, dass er und Mitglieder der Kabinencrew kurz zuvor eine Diskussion über sein Handgepäck hatten. An Bord waren 121 Fluggäste und sechs Crew-Mitglieder. American Airlines nahm die im Cockpit beschädigte Boeing 737 vorerst aus dem Betrieb. Sie setzte einen Ersatzflieger ein, um die Kunden nach Miami zu bringen.

Ersatzflieger kommt zum Einsatz

Zu Vorfällen, bei denen wütende Reisende auch im Flug gegen die Cockpittür klopfen, kommt es ab und an. Dass eine Situation schon vor Abflug eskaliert und es einem Fluggast so gelingt, ins Cockpit einzudringen, ist deutlich seltener. Der Grund für den Wunsch, ins Cockpit zu gelangen, ist dabei gar nicht immer Wut. 2018 wollte ein betrunkener Passagier in Indien beispielsweise dorthin, um sein Smartphone aufzuladen.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von American Airlines: Die Fluggesellschaft wartet auf 13 Exemplare.

Dreamliner-Probleme bremsen Euphorie von American Airlines

Flugzeug von Indigo: Ein Betrunkener hatte einen speziellen Wunsch.

Passagier will Mobiltelefon im Cockpit aufladen

Flieger von Air India: Probleme mit Passagieren.

Passagiere wollen Piloten aus Cockpit holen

Airbus A330 Aerolinas Argentinas: Ein Hommage an Lionel Messi.

Das sind die Sonderlackierungen zur WM 2026

Video

airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack