Eine Boeing 737-800 von American Airlines: Zwischenfall mit wütendem Passagier.

HondurasPassagier stürmt Boeing-737-Cockpit und will rausklettern

In Honduras ist während des Einsteigens eines Jets von American Airlines ein Passagier ins Cockpit eingedrungen. Dann erwog der Mann eine Flucht durchs Fenster.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Flug sollte nach Miami gehen. Doch während des Einsteigens am Flughafen San Pedro Sula in Honduras stürmte auf einmal ein Passagier nach vorne. Dem Mann gelang es, in das Cockpit der Boeing 737-800 von American Airlines einzudringen.

Die Fluggesellschaft bestätigt den Vorfall vom Dienstag (11. Januar). Sie erklärt, der Passagier habe im Cockpit Schaden angerichtet und dann versucht, aus dem Fenster zu klettern. Auf einem bei Twitter veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein Mann sich aus dem Cockpitfenster hängt. Ein Foto zeigt einen beschädigten Schubhebel.

In Handschellen weggerollt

Besatzungsmitglieder griffen ein und schließlich konnte der Mann von der Polizei festgenommen werden. Die honduranische Zeitung La Prensa zeigt Fotos, auf denen zu sehen ist, wie Polizisten den mit Handschellen gefesselten Mann zuerst auf einem Rollstuhl befördern und ihn dann auf die Ladefläche eines Pick-ups setzen.

Warum der Passagier das Cockpit stürmte, ist noch unklar. Andere Reisende wollen laut La Prensa allerdings beobachtet haben, dass er und Mitglieder der Kabinencrew kurz zuvor eine Diskussion über sein Handgepäck hatten. An Bord waren 121 Fluggäste und sechs Crew-Mitglieder. American Airlines nahm die im Cockpit beschädigte Boeing 737 vorerst aus dem Betrieb. Sie setzte einen Ersatzflieger ein, um die Kunden nach Miami zu bringen.

Ersatzflieger kommt zum Einsatz

Zu Vorfällen, bei denen wütende Reisende auch im Flug gegen die Cockpittür klopfen, kommt es ab und an. Dass eine Situation schon vor Abflug eskaliert und es einem Fluggast so gelingt, ins Cockpit einzudringen, ist deutlich seltener. Der Grund für den Wunsch, ins Cockpit zu gelangen, ist dabei gar nicht immer Wut. 2018 wollte ein betrunkener Passagier in Indien beispielsweise dorthin, um sein Smartphone aufzuladen.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von American Airlines: Die Fluggesellschaft wartet auf 13 Exemplare.

Dreamliner-Probleme bremsen Euphorie von American Airlines

Flugzeug von Indigo: Ein Betrunkener hatte einen speziellen Wunsch.

Passagier will Mobiltelefon im Cockpit aufladen

Flieger von Air India: Probleme mit Passagieren.

Passagiere wollen Piloten aus Cockpit holen

ticker-american-airlines

American Airlines und Starlux starten Codeshare-Partnerschaft

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier