Flugzeug von Indigo: Ein Betrunkener hatte einen speziellen Wunsch.

IndienPassagier will Mobiltelefon im Cockpit aufladen

Vor dem Start in Mumbai wollte ein Indigo-Fluggast ins Cockpit - um sein Telefon mit Strom zu versorgen. Ein noch haarsträubenderer Vorfall ereignete sich bei Go Air.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nur noch fünf Prozent Telefon-Akku und weit und breit keine Möglichkeit, das Gerät aufzuladen? Na dann halt schnell ab ins Cockpit! So oder so ähnlich hat offenbar ein Passagier der indischen Fluglinie Indigo am Montag (24. September) gedacht.

Während sich die Crew des Fluges 6E-395 in Mumbai auf den Start in Richtung Kolkata vorbereitete, machte sich der Mann auf den Weg zum Cockpit. Er gab an, dort sein Mobiltelefon aufladen zu wollen, wie die Nachrichtenagentur Press Trust of India berichtet.

WC- mit Flugzeugtür verwechselt

Der Kapitän ließ den Fluggast aus dem Airbus A320 entfernen. Die Flughafenpolizei, die den Passagier anschließend befragte, kam offenbar zum Schluss, dass der Mann keine gefährlicheren Motive hatte, ins Cockpit zu gelangen - sie ließ ihn nach der Befragung laufen. Ein Vertreter des Flughafens sagte, der etwa 35-Jährige sei betrunken gewesen.

Nur einige Tage zuvor, am Samstag, hatte ein Fluggast der indischen Go Air für noch größere Aufregung gesorgt. Während des Fluges G8-149 von Delhi nach Patna versuchte der Passagier, eine Flugzeugtür zu öffnen, weil er sie für die Tür eines WC-Raumes hielt, den er dringend aufsuchen wollte. Eine Sprecherin der Fluglinie sagte laut der Zeitung Times of India, dass andere Reisende und Crewmitglieder eingreifen konnten.

Zum ersten Mal geflogen

Nachdem der Airbus A320 gelandet war, wurde der Passagier der Polizei übergeben. Die erklärte, es sei ihm zwar gelungen, die Tür zu entriegeln, die Druckverhältnisse hätten ihn aber darin gehindert, sie zu öffnen. Bei der Befragung stellte sich heraus, dass der Mann zum ersten Mal in seinem Leben geflogen war und schlicht einen Fehler gemacht hatte.

Mehr zum Thema

Flugzeugtür: Im Flug unmöglich zu öffnen.

Lässt sich eine Flugzeugtür im Flug öffnen?

Peter Glade, Chief Commercial Officer bei TUI Airline

«Zwischen Cockpitmagie und Klapptisch-Manöver – unterwegs im Flieger»

ticker-faa

USA geben Airlines ein Jahr mehr Zeit für Einführung von zweiter Cockpitschranke

Blick aus dem Cockpit: Das Herz des Flugzeuges soll besser geschützt werden.

Pilotinnen und Piloten wollen mehr Schutz – Airlines mehr Zeit

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin