Flieger von Oman Air: Keine Verluste ab 2023.

Prüfung neuer RoutenOman Air will in die USA

Die defizitäre Nationalairline des Sultanats soll nicht nur um-, sondern auch ausgebaut werden. Oman Air plant Routen in die USA.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Dass der Weg von den roten in die schwarzen Zahlen für eine Fluglinie lang sein kann, weiß man bei Oman Air. Seit Jahren ist die Staatsairline des Sultanats defizitär. 2023 will sie aber wieder Gewinn schreiben.

Die Fluggesellschaft will dazu unter anderem digitaler werden und ihre Flotte vereinfachen. Doch der Oman wünscht sich nicht nur eine gewinnbringende, sondern auch größere Nationalairline als Mittel zur Tourismusförderung. Die Einnahmen von Urlaubsgästen wachsen stetig.

Ab 2021 oder 2022 nach Nordamerika

So prüft Oman Air, erstmals Flüge in die Vereinigten Staaten anzubieten. Wohin genau, untersuche man derzeit, sagte Mustafa Al-Hinai, Chef der staatlichen Dachgesellschaft Oman Aviation Group kürzlich der Nachrichtenseite Business Insider. «Wir müssen den Markt erst wirklich verstehen, er ist für jede einzelne Stadt sehr komplex.»

Die Flüge sollen Ende 2021 oder 2022 starten. Flüge in die USA bietet Oman Air bislang nur indirekt über ein Codeshare-Abkommen mit Air Italy an. Die italienische Fluglinie verbindet Mailand-Malpensa mit New York JFK und Miami.

Staatlicher Luftfahrtkonzern sucht Gelder

Während Oman Air derzeit für einen Ausbau in Richtung USA schielt, erwägt Oman Aviation, die auch die nationale Flughafengesellschaft besitzt, eine Privatisierung. Die Pläne für den Verkauf sind nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass die Gruppe für den Ausbau ihrer Flughäfen sowie der Sanierung von Oman Air etwa sechs Milliarden Dollar an frischen Mitteln auftreiben möchte.

Jetzt machte Oman-Avation-Chef Al-Hinai klar, dass die Gruppe weiterhin den Einstieg eines privaten Geldgebers in Betracht zieht. «Wenn wir erst einmal den richtigen Investor gefunden haben, der mit unserer Zukunftsplanung kooperiert und sich anpasst, bleibt die Privatisierung für uns eine Option», sagte der Manager vergangenen Monat der Nachrichtenagentur Bloomberg.

40 Millionen Passagiere

Die Gruppe will auf ihren Flughäfen bis zum Jahr 2030 etwa 40 Millionen Passagiere abfertigen. Da Oman Air in ihrem Heimatland aktuell für mehr als 60 Prozent der internationalen Flüge zuständig ist, wird sie ein wichtiges Vehikel für dieses Ziel sein.

Mehr zum Thema

Die neuen Uniformen von Oman Air: Türkis ist die prägende Farbe.

Oman Air stattet Flugbegleiter mit neuen Uniformen aus

Blick aus einem Fenster einer Boeing 737 von Oman Air: Engere Zusammenarbeit mit Lufthansa.

Lufthansa kooperiert enger mit Oman Air

Airbus A330 von Oman Air: Die Golfairline sucht einen Nachfolger.

Was Oman Airs scheidender Chef hinterlässt

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil