Norwegian-Chef Kjos: Zufrieden mit dem Betrieb.

BilligfliegerNorwegian will Basis in Los Angeles

Die Fluggesellschaft will an die US-Westküste. Unternehmenschef Bjørn Kjos plant, mit seiner Norwegian Air Shuttle eine Basis am Flughafen von Los Angeles zu eröffnen.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Tochter Norwegian Air International hat immer noch keine Genehmigung, in die USA zu fliegen. Norwegian gründete den Ableger in Irland, um an EU-Streckenrechte zu kommen und damit Flüge in die Vereinigten Staaten durchführen zu können. Denn Norwegen ist nicht EU-Mitglied. Gegenwind kommt von amerikanischen Airlines sowie von zahlreichen europäischen Fluggesellschaften, darunter auch der Lufthansa. Sie verurteilen die Praxis von Norwegian. Das hält Firmenchef Bjørn Kjos nicht davon ab, seine Pläne weiter voran zu treiben.

Wie er der norwegischen Zeitung E24 verriet, soll schon bald eine neue Basis in Los Angeles eröffnet werden. Nach New York und Fort Lauderdale wäre es die dritte US-Basis der norwegischen Fluggesellschaft. Es sei eine ganz rationale Entscheidung: «Wir haben gut gefüllte Flüge aus Los Angeles und 40 bis 50 Prozent der Passagiere sind Amerikaner, die mitunter Norwegian nutzen, um weiter nach Europa zu fliegen», so Kjos. Es sei logistisch schlicht praktischer, dann dort auch eine Basis zu haben. Man wolle die Zahl der Flüge nach Oslo stark erhöhen. Zusätzlich dazu fliegt Norwegian von Los Angeles derzeit noch nach Stockholm, Kopenhagen und London Gatwick.

Optimistisch bezüglich NAI

Was die Tochter Norwegian Air International betrifft, zeigt sich Kjos optimistisch. Der Entscheid über die Lizenz zieht sich seit Februar 2014 hin - länger als erwartet. Grund ist die Lobbyarbeit von US-Fluglinien und deren Pilotengewerkschaften. Kritisiert wird die «unfaire Konkurrenz» von außen – ein Problem, mit dem sich auch die Golfanbieter länger schon herumschlagen. Norwegian erwartet laut dem Geschäftsführer aber, im kommenden Jahr eine Genehmigung der US-Behörden zu erhalten.

Finanziell könne man die Warterei gut verkraften, so Kjos. Die Nachfrage auf den aktuellen Strecken sei groß genug, um eine doppelt so große Flotte an Dreamlinern zu halten, so der Manager. Lästig sei einfach, dass die Eröffnung neuer Routen sehr schwierig sei.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack