Boeing 777X und das riesige Triebwerk GE9X: Bald wieder in der Luft?

Seit August am BodenNimmt Boeing die Testflüge mit der 777X bald wieder auf?

Seit fast vier Monaten sind die Testflüge der Boeing 777X aufgrund eines technischen Problems ausgesetzt. Doch jetzt gibt es ein gutes Zeichen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Vier Testflugzeuge des neuen Modells 777X hat Boeing bereits in Betrieb. Sie tragen die Kennzeichen N779XW, N779XX, N779XY und N779XZ. Allerdings kann seit vier Monaten keiner der Jets mehr abheben. Denn am 20. August musste Boeing die Testflüge einstellen.

Der Grund: Bei der Wartung nach einem Flug war bei einem der Testflugzeuge ein Schaden an einem sogenannten Thrust Link aufgefallen. Das ist eine Art Verbindungsstange zwischen Triebwerk und Flugzeugstruktur, die mechanische Belastungen überträgt. An zwei weiteren 777X-Testfliegern wurden anschließend ebenfalls Risse in Thrust Links entdeckt.

Ursachenforschung braucht Zeit

An jedem der beiden Triebwerke der Boeing 777X befinden sich zur Redundanz zwei Thrust Links. Sie stammen aber nicht von GE, welche die riesigen GE9X-Triebwerke baut, sondern von Boeing. Eine schnelle Erklärung für die Schäden gab es nicht.

Mitte September sagte Boeing-Finanzchef Brian West, das zuständige Team sei immer noch dabei, die Grundursache für das Problem zu verstehen, um dann Korrekturmaßnahmen festzulegen. Auch bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen am 23. Oktober gab es von Boeing keine Neuigkeiten in Sachen Trust Links und 777X-Flugtests.

Triebwerk wird installiert

Doch nun scheint es Fortschritte zu geben. So soll nicht nur die 777X-Produktion nach dem langen Streik der Mechanikerinnen und Mechaniker von Boeing wieder anlaufen. Es sind auch Fotos vom Testflieger N779XZ aufgetaucht, an dem ein Triebwerk montiert wird.

Die Fan-Gruppe Boeing 777X Lovers veröffentlichte die Bilder und schrieb: «Ein GE9X-Triebwerk mit neuem Thrust Link ist in Paine Field, Everett, angekommen.» Es werde an der N779XZ installiert. Es handelt sich um das jüngste der vier Testflugzeuge.

Auslieferungen ab 2026

Auch wenn der Flugzeugbauer selbst sich noch nicht geäußert hat: Die Arbeiten an der Boeing 777X dürften ein erster Schritt sein auf dem Weg, die Testflüge wieder auszunehmen. Erste Auslieferungen hatte Boeing zuletzt für das Jahr 2026 angekündigt.

Mehr zum Thema

Das Triebwerk GE9X der Boeing 777X: Die Thrust Links sind die beiden Stangen oben rechts.

Boeing sucht weiter Lösung für Problem, das 777X-Flüge stoppte

Boeing muss Testflüge mit 777X schon wieder einstellen

Boeing muss Testflüge mit 777X schon wieder einstellen

Boeing-737-Max-Produktion: Die Max 7 und die Max 10 sind noch nicht zertifiziert.

Boeing entlässt erfahrene Ingenieure für 777X und 737 Max

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies