Noch eine Air-Berlin-Tochter: Niki stellte im Dezember einen Insolvenzantrag. Nimmt sie <a href="https://www.aerotelegraph.com/gerichtsbeschwerde-belastet-niki-verkauf" target="_blank" rel="noopener">aktuelle Hürden</a>, soll die österreichische Airline an IAG und deren Billigtochter Vueling gehen.

Air-Berlin-TochterNiki will Niki zurück

Der Gründer der österreichischen Air-Berlin-Tochter hat Interesse daran, die Fluglinie zurück zu kaufen. Niki Lauda prüft laut eigenen Aussagen die Bücher.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im Poker um die Aufteilung der insolventen Air Berlin hat sich ein neuer Interessent eingeschaltet. Niki Lauda, der die österreichische Tochter einst gegründet und schließlich an Air Berlin verkauft hatte, erwägt offenbar, sie wieder zurück zu kaufen. «Ich habe einen Brief an den Insolvenzverwalter von Air Berlin geschrieben, in dem ich mein Interesse an Fly Niki bekunde», so Lauda in einem Interview mit der österreichischen Kronen-Zeitung.

Und offenbar hatte er damit Erfolg. Wie er der Sonntagsausgabe der Zeitung Österreich erklärt, habe er bereits Rückmeldung erhalten. «Und am kommenden Dienstag habe ich bei ihm bereits einen Termin.» Wie schon andere kritisiert auch Lufthansa. «Erst einmal will ich die gleiche Chance haben wie Lufthansa, die das von langer Hand geplant hat», sagt er gegenüber der Kronen-Zeitung.

Sorge wegen «Fluglinien-Monopol»

Gegenüber Österreich erklärte er, dass er bei einer Lufthansa-Übernahme von Niki «ein Fluglinien-Monopol in Österreich» fürchte. «Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kartellbehörden genehmigen würden, dass aus Niki eine Schwester der AUA gemacht wird. Dann gäbe es in Österreich in Zukunft überhaupt keinen Wettbewerb mehr», sagte er dem Blatt.

Ob er seine Airline zurück kaufen werde, hänge davon ab, was die Einsicht in die Bücher ergebe. Er wolle sehen, was sich seit seiner Zeit bei Niki geändert habe. «Erst dann könnte man logischerweise entscheiden, ob es einen Sinn macht, Niki wieder zu übernehmen.»

Mehr zum Thema

IMG 4022

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Ein letzter Blick auf die D-ASGK im ikonischen Air-Berlin-Look.

Die letzte Air-Berlin-Lackierung ist verschwunden

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack