Der Entwurft des Senkrechtstarters: Das VV-Plane erinnert an einen fliegenden Wal.

Hybridflieger VV-PlaneRevolutionäres Frachtflugzeug

Flugzeuge brauchen meist eine lange Piste. Das ist in dicht besiedelten oder kaum erschlossenen Gebieten oft ein Problem. Das VV-Plane könnte die Lösung sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bislang werden Güter und Lebensmittel hauptsächlich per LKW ausgeliefert. Viele Menschen ärgern sich aber über verstopfte Autobahnen, kaputte Brücken und die Lärm- und Schmutzbelästigung. Eine Lösung bietet nun das Londoner Unternehmen 4x4 Aviation. Es will den Güterverkehr von der Straße in den Himmel verlegen.

Das VV-Plane soll wie ein Hubschrauber vertikal landen und starten können. Es benötigt somit keine lange Start- und Landebahn. Das ist ein Riesenvorteil in dicht besiedelten Gebieten oder Entwicklungsländern, wo es an Infrastruktur fehlt. Weltweit kämpfe man mit zunehmendem Verkehr, erklärt 4x4-Aviation-Gründer Thorsten U. Reinhardt. «Eine Lösung für dieses Problem könnte ein großer wirtschaftlicher und sozialer Gewinn für diese Länder sein.»

Redesign macht VV-Plane schicker

Das VV-Plane basiert auf einem Hybridsystem, das von elektrischen Turbinen betrieben wird, die ihre Energie aus Batterien beziehen. Gleichzeitig gibt es aber auch einen hocheffizienten Verbrennungsmotor, der als Generator an Bord funktioniert. Das Flugzeug soll mithilfe eines Software-Systems betrieben werden, dass dem Flugzeug erlaubt sowohl senkrecht als auch waagerecht zu fliegen.

Am 26. September soll die neue Wundermaschine ihren Jungfernflug absolvieren. Ein Prototyp soll am Flughafen Lydd in Kent stattfinden. Zuvor wurde aber noch etwas am Design der Maschine gefeilt. «Das Redesign war nötig, weil wir nicht nur die Funktionalität des Flugzeugs beweisen wollen, sondern auch die Optik stimmen soll», so Reinhardt. «Dadurch ist das VV-Plane aerodynamischer geworden und das Verhältnis zwischen Leistung und Gewicht hat sich auch deutlich verbessert.» Das VV-Plane soll bis zu 3'300 Kilometer fliegen können. Die Durchschnittsgeschwindigkeit soll dabei 300 Kilometer pro Stunde betragen - und das bei einem geringeren Energieverbrauch als ein LKW

Das VV-Plane braucht noch Geld

Bevor dieser Traum aber Wirklichkeit werden kann, bedarf es noch eine Menge Geld: 4x4 Aviation ist auf der Suche nach Investoren. Und die Firma hat nicht nur das VV-Plane im Angebot. Sie forscht derzeit auch an einem besonders sparsamen Verbrennungsmotor, einer günstigen Batterielösung und elektrischen Turbinen.

Mehr zum Thema

Ausgeliefert: Der erste Airbus A350 von KLM in Amsterdam.

So plant KLM mit dem Airbus A350

ticker igus

Kölner Unternehmen entwickelt leichtere Kugelrollen für Frachtflugzeuge

ticker-fracht-cargo

Luftfrachtbranche fordert bessere Bedingungen für Ersatzverkehre

Thilo Schmid: «Zum Start der Sommerferien werden alle CT-Spuren fertig sein.»

«Fracht ist die Grundauslastung, Passage ist das, was man darüber hinaus entwickelt»

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg