Frachtverladung bei Lufthansa Cargo: Guter Start ins Jahr.

FrachtgeschäftLufthansa und Swiss profitierten von Lagerauffüllungen in den USA

Vor der Einführung der Zölle noch schnell das Lager auffüllen - von diesem Vorgehen von Unternehmen haben Lufthansa und Swiss im ersten Quartal bei der Fracht profitiert. Bei den Schweizern spielten auch Edelmetalle und Banknoten eine Rolle.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das erste Quartal 2025 lief gut für Lufthansa Cargo. Nachdem in den ersten drei Monaten des Vorjahres noch ein Minus von 22 Millionen Euro als operatives Ergebnis zu Buche gestanden hatte, war es nun ein Plus von 62 Millionen Euro.

Die Umsatzerlöse stiegen um 21 Prozent auf 834 Millionen Euro. Die Verkehrserlöse, die den Großteil der Umsatzerlöse ausmachen, wuchsen um 22 Prozent auf 782 Millionen Euro.

E-Commerce-Boom und drohende Zölle

Zum einen hatte Lufthansa Cargo die Kapazität um 7 Prozent gesteigert - durch eine zusätzliche Boeing 777 F und durch den Ausbau des Passagierflugbetriebs, der auch Fracht befördert. Zudem konnte Lufthansa Cargo im Durchschnitt höhere Preise verlangen.

«Die Nachfrage im ersten Quartal wurde weiterhin vom asiatischen E-Commerce-Boom und von einem Lageraufbau in den USA im Vorfeld der erwarteten Zollerhöhungen getragen», erklärte Till Streichert, Finanzchef der Lufthansa-Gruppe, in einem Pressegespräch die Hintergründe.

Lager der Pharma- und der Autoindustrie

Auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH sagte Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Der Lageraufbau ist ganz klar in Richtung USA zu sehen.» Primär handele es sich bei den transportierten Gütern um Pharmaprodukte sowie um Zuliefer- und Ersatzteile für die Automobilindustrie. «Die führen ganz klar unsere Lageraufstockungsflüge an», so Spohr.

Bei Swiss World Cargo, der Frachtsparte von Lufthansa-Group-Tochter Swiss stieg die Nachfrage im ersten Quartal um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch dort lag die positive Entwicklung zum einen am E-Commerce-Boom, zum anderen am Anstieg bei Frachtsendungen aus den und in die USA. «Es wurden von Unternehmen vermehrt Waren und Materialien versendet, um allfälligen Zöllen zu entgehen», so Swiss-Finanzchef Weber.

Auch Edelmetalle und Banknoten bei Swiss

Während dieser Effekt bei Lufthansa Cargo vor allem Richtung USA zu spüren war, ging es bei Swiss laut dem Finanzchef in beide Richtungen. Neben Pharmaprodukten habe man auch bei Edelmetallen und Banknoten einen Anstieg beobachtet, so Weber.

Mehr zum Thema

boeing 747 8 lufthansa jubilaeum 01

Lufthansas Boeing 747-8 in Jubiläumslackierung kommt am Donnerstag in Frankfurt an

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt Airbus A340 im Auftrage der deutschen Bundesregierung nach Muscat

ticker-lufthansa

Vereinigung Cockpit setzt Streik bei bei Lufthansa Cityline wegen Nahostlage vorerst aus

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin