Das Sky-Deck des neuen Terminals: Gediegene Lounge-Atmosphäre an frischer Luft.

Deltas neues Milliarden-Terminal

Die amerikanische Fluglinie eröffnet ein neues Terminal am Flughafen New York JFK. Das alte war zu heruntergekommen für Businessreisende.

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Für Architekturfans ist das Terminal 3 am New Yorker John-F-Kennedy-Flughafen ein Meisterwerk. Gebaut von den Büros Ives, Turano & Gardner und Tippets-Abbett-McCarthy-Stratton wurde es 1960 mit viel Brimborium eröffnet. Pan Am Worldport hieß es damals noch und galt dank seiner einer fliegenden Untertasse nachempfundenen Form als Nonplusultra für Flughafendesign seiner Zeit. Doch der Zahn der Zeit nagte am Gebäude. Trotz Renovierungen kommt das Gebäude bei Passagieren gar nicht mehr gut an. In einem Forum bezeichnete es einer als «eines der am meisten heruntergekommenen und am schrecklichsten aussehenden Terminals der ersten Welt», ein anderer bemängelt die niedrigen Decken und engen Platzverhältnisse, ein dritter nennt es einfach nur «absolut scheußlich».

Damit ist nun Schluss. Der ehemalige Pan Am Worldport war das Terminal von Delta Air Lines. Und die Fluggesellschaft sah ein, dass man so heute keine mehr Reisenden von sich überzeugen kann. Für 1,4 Milliarden Dollar baute sich die Airline deshalb ein neues Terminal in New York JFK. Letzten Freitag (24. Mai) wurde es eröffnet. Das neue Terminal 4 soll den Ansprüchen aller Passagiere genügen, vor allem auch denen der Businessreisenden. Das alte Terminal 3 wird bald abgerissen.

Schneller einchecken, mehr Genuss

JFK sei wichtig für die Zukunft, sagte Delta-Präsident Ed Bastian bei der Eröffnungsfeier. New York habe eine hohe Dichte an Finanzfirmen und Banken. Die müsse man besser ansprechen. Das neue Terminal 4 soll dazu beitragen. 16 neue Gates, eine automatische Gepäck-Überprüfungsanlage, mehr Kapazitäten beim Zoll, neue Restaurants und eine Lounge von 2230 Quadratmetern Größe mit der Freiluftbar Sky-Deck als größter Attraktion sollen den Aufenthalt angenehm machen.

Daneben erhofft sich Delta von der Partnerschaft mit Virgin Atlantic viel. Die Amerikaner wollen mit 49 Prozent bei den Briten einsteigen und warten nur noch auf das Okay der Behörden zum Deal. Zusammen werden die beiden Fluggesellschaften sieben tägliche Flüge zwischen New York und der europäischen Finanzmetropole London anbieten können. Das sei für Geschäftsreisende sehr interessant, so Delta-Präsident Bastian. Heute sei man da noch nicht attraktiv.

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