Trümmer von MH17: Airlines war die Gefahr nicht bewusst.

Folgen von MH17EU-Netzwerk warnt vor gefährlichen Überflügen

Die EU zieht Konsequenzen aus dem Abschuss von Flug MH17 von Malaysia Airlines. Sie führt ein Netzwerk ein, über das Geheimdienste ihre Informationen über gefährliche Gebiete mit Airlines teilen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Zwei Jahre hat es gedauert, bis man Konsequenzen aus dem Abschuss von Flug MH17 Malaysia Airlines gezogen hat. Am 17. Juli 2014 war eine Boeing 777 der Fluggesellschaft über der Ostukraine von einer Boden-Luft-Rakete getroffen worden. 298 Menschen kamen beim Absturz ums Leben. In der Folge wurde Kritik laut, dass Geheimdienste die Gefahr von Überflügen des betroffenen Gebietes hätten publik machen und mit Fluggesellschaften teilen sollen.

Das soll nun offenbar geschehen. Wie die Zeitung Wall Street Journal berichtet, haben europäische Geheimdienste und Luftfahrtbehörden ein Netzwerk entwickelt, das Fluggesellschaft vor potenziell gefährlichen Überflügen warnen soll. Es analysiert und sammelt Daten verschiedener Geheimdienste und erstellt daraus ein Bedrohungsprofil, das an die jeweiligen Airlines weitergeleitet wird.

Gemeinsamer Mechanismus

Man habe nun endlich einen Mechanismus für Geheimdienste von EU-Ländern geschaffen, mit dem sie gemeinsam Bedrohungslagen auswerten können, so Patrick Ky, Direktor der europäischen Luftfahrtbehörde Easa.  Mögliche kritische Gebiete befänden sich unter anderem im Nahen Osten oder Afrika – die Ostukraine wird seit dem Abschuss von MH17 ohnehin gemieden.

Die Uno hatte schon früher auf MH17 reagiert und ein Warnsystem geschaffen. Doch dieses basierte nicht auf Informationen von Geheimdiensten. Diese haben teilweise deutlich genauere Informationen darüber, was in den betroffenen Gebieten wirklich vor sich geht.

Mehr zum Thema

Mittlere Risikostufe: Hier sind Flugzeuge auf Reiseflughöhe sicher, aber bei Start und Landung gefährdet. Zur Kategorie gehört Pakistan wo erst kürzlich wieder ein Passagierjet bei der Landung beschossen wurde.

Wo Überflüge gefährlich sind

Internationaler Flughafen Kiew-Boryspil:  Lufthansa kommt nicht mehr abends spät hier an.

Die Ukraine arbeitet an einem Plan zur Rückkehr von zivilen Flügen

airbus a319 windrose

Windrose Airlines fliegt mit zusammengepuzzeltem Airbus A319 in Israel

anontov an 124 ur 82073 antonov airlines

Wie Antonov eine An-124 nach jahrelanger Vorbereitung von Kyiv nach Leipzig brachte

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin