Airbus A340 von Mahan Air: Die USA sehen die Airline als Zeichen für die Doppelzüngigkeit des Regimes.

EmbargoNeue US-Sanktionen zielen auf iranische Airlines

Harscher Ton der Regierung der USA: Das Finanzministerium greift iranische Fluggesellschaften direkt an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist, als wäre es niemals zum Atomdeal gekommen. Nachdem die USA zunächst die Lizenz für Flugzeuglieferungen in den Iran annulliert hatten, geht die Regierung nun direkt gegen Fluggesellschaften vor. Wie es in einer Mitteilung des Finanzministeriums heißt, habe man verschiedene türkische und iranische Unternehmen mit Sanktionen belegt, die mit vier Airlines des Landes zusammen arbeiten.

Konkret geht es um Mahan Air, Meraj Air, Caspian Airlines und Pouya Air. Man habe zudem 31 Flugzeuge der Fluglinien identifiziert, denen unter keinen Umständen Landerechte erteilt werden dürfen. Die Regierung wirft den Fluglinien vor, dabei geholfen haben, illegal Waffen, Geld und Güter nach Syrien und in den Libanon gebracht zu haben.

«Doppelzüngigkeit des iranischen Regimes»

Zudem hätten die Fluglinien auf illegale Weise amerikanische Güter beschafft. Diese «illegalen Täuschungspraktiken» seien «ein weiteres Beispiel für die Doppelzüngigkeit des iranischen Regimes», lässt sich Finanzminister Steven Mnuchin in einer Mitteilung zitieren.

Tatsächlich hatte zum Beispiel Mahan Air es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, sich trotz Sanktionen neue Flugzeuge zu beschaffen. So fliegt die größte private iranische Fluggesellschaft etwa nicht weniger als 15 Flugzeuge, die einst von Lufthansa ausrangiert wurden. Firmen in Kirgistan, der Ukraine oder in Thailand agierten als Zwischenhändler für Mahan Air. Wer der Airline in Zukunft weiter hilft, dem drohen Sanktionen.

Viele Aufträge verloren

Nach dem Atomdeal mit dem Iran hatte es zunächst so ausgesehen, als könnten die iranischen Fluggesellschaften bald viel einfacher an neue Flieger und Ersatzteile kommen. Daraus wird nichts. Die USA haben die Lizenz für Flugzeuglieferungen in den Iran annulliert. Das ist eine direkte Folge der Kündigung des 2015 ausgehandelten Atomsperrvertrages mit dem Iran durch Präsident Donald Trump.

Airbus, ATR und Boeing verlieren dadurch Dutzende Aufträge. Iran Air hat bei den Europäern 46 Jets der A320-Familie, 38 Jets der A330-Familie und 16 A350 geordert. Bei ATR hat die Staatsairline insgesamt 20 Flieger bestellt. Und Boeing konnte Aufträge für 50 737 Max 8, 15 777-300 ER und 15 777-9 X von ihr einsammeln. Daneben entschied sich Iran Aseman für 30 Boeing 737 Max.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

ticker-usa

USA planen neue Flugverbote für Drohnen über kritischer Infrastruktur

ticker-usa

U.S. Air Force verlängert Einsatz von Boeing B-1 und Northrop Grumman B-2

ticker-usa

Pilotenverband fordert Reform bei medizinischer Zulassung in den USA

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin