Hungary Cargo AirlinesNeue ungarische Frachtairline steht kurz vor dem Start mit Airbus A330

Ungarn kaufte während der Pandemie einen Airbus A330 F. Nun wird der Frachter das erste Flugzeug einer neuen Frachtfluggesellschaft. Hungary Cargo Airlines plant aber nicht nur mit Airbus-Jets.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eine neue Frachtfluggesellschaft steht in Europa vor dem Start: Hungary Cargo Airlines. Gegenüber dem Portal Cargo Facts erklärte das Unternehmen, dass es in Kürze sein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Jargon AOC) erwartet. Der Betriebsbeginn ist noch für dieses Jahr geplant.

Im Mai war der Name Hungary Cargo Airlines erstmals auf Facebook aufgetaucht. Die neu gegründete Fluggesellschaft nutzte die Social-Media-Plattform, um Personal zu rekrutieren. Gleichzeitig wurde das Logo vorgestellt: eine stilisierte ungarische Flagge, über der in goldenen Buchstaben der Name schwebt.

Umbenennung im März

Hungary Cargo Airlines ist allerdings keine völlige Neugründung, sondern das Ergebnis einer Umbenennung. Laut dem Portal Cargo Forwarder trug das Unternehmen bis März den Namen Universal Translink Airline Hungary (UTA) und war bereits als Luftfrachtunternehmen mit Sitz am Flughafen Budapest aktiv.

Mit der Umbenennung änderten sich auch die Eigentumsverhältnisse. Wie das Fachblatt für Fracht berichtet, hält laut dem lokalen Handelsregister nun Jiang Wu, ein in China geborener Investor mit ungarischer Staatsbürgerschaft, die Mehrheitsanteile an der Airline.

Ungarn kaufte eigenen Frachter

Es wird vermutet, dass die neue Fluggesellschaft enger an das chinesische Logistikunternehmen Universal Translink Group angebunden wird. Auf der Website des chinesischen Unternehmens wird bereits ein Flugzeug der ungarischen Airline präsentiert.

Bekannt geworden ist UTA im Zusammenhang mit einem Airbus A330-200 F, den der ungarische Staat während der Corona-Pandemie von Qatar Airways kaufte. Ungarn wollte mit dem 60 Millionen Dollar schweren Investment die Versorgung mit in China produzierten Hygieneartikeln sicherstellen.

Von Wizz Air betrieben

Weil der Staat keine Fluglinie betreibt, wurde Wizz Air mit dem Betrieb beauftragt. Der Billigflieger arbeitete dabei eng mit UTA zusammen. Nun wird der Airbus A330 F mit der Kennung HA-LHU das erste Flugzeug von Hungary Cargo Airlines.

Wie das Unternehmen gegenüber Cargo Facts erklärte, möchte es die Flotte 2025 mindestens um zwei weitere A330-Frachter erweitern. Auch ist es an Umbaufrachtern vom Typ Boeing 777-300 ERSF interessiert, wenn das Programm des israelischen Konzerns IAI zertifiziert wird. Zwei könnten dem Bericht zufolge über ein Untermietverhältnis von Fly Meta aus Hongkong kommen, welche die Flieger von der Leasingfirma Aer Cap erhalten wird.

Mehr zum Thema

Airbus A330 F von Qatar Airways: Ungarn beschafft sich ein Exemplar.

Ungarn beschafft sich eigenen Fracht-Airbus-A330

Der Airbus A330 F Ungarns: Betrieben wird der Frachter von Wizz Air.

Ungarns Fracht-Airbus-A330 ist arg unterbeschäftigt

Wizz-Air-Chef József Váradi vor dem 250. Flugzeug: Die Airline setzt in Deutschland auf Wachstum.

«Wir sehen in Osteuropa genug Nachfrage, um 500 Flugzeuge auszulasten»

Blick auf das Parlamentsgebäude in Budapest

Budapest überrascht mit neuen Hotels und kulinarischen Trends

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies