Russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolev Tu-204: Neuer Leasinganbieter für Flugzeug aus russischer Produktion.

Heimischer FlugzeugbauNeue Super-Leasingfirma soll russische Jets in die Welt bringen

Neue Kunden für russische Flieger sind außerhalb des Landes schwer zu finden. Helfen soll nun eine neue große Leasingfirma.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Den Zweck der Fusion nennt Russlands Ministerpräsident Michail Mischustin nur indirekt. Vergangenen Monat verkündete der russische Regierungschef bei einem Ministertreffen die Fusion der Flugzeug-Leasinggesellschaft GTLK mit dem Leasingzweig der Bank VEB. Beide staatlichen Unternehmen werden damit zu einem großen Leasinganbieter vereint.

«Unsere Analyse zeigt, dass die Aktivitäten dieser Institutionen nur schwach mit neuen nationalen Entwicklungszielen verknüpft sind», sagt Mischustin laut dem Portal Flightglobal. Was mit den nationalen Zielen gemeint ist: Russland forciert seit einigen Jahren seinen heimischen Flugzeugbau.

Aufbau in alle Richtungen

Russische Airlines sollen wieder mit Flugzeugen aus Russland fliegen, so das Ziel des Kreml. Dafür bündelte die Regierung bereits vor einigen Jahren alle Luftfahrtunternehmen des Landes unter dem neuen Konsortium United Aircraft Corporation UAC.

Insbesondere der Kurz- und Mittelstreckenjet MS21 soll bisherigen westlichen Fliegern wie dem Airbus A320 oder der Boeing 737 Konkurrenz machen. Der Ausbau geht in alle Richtungen: Während mit dem CR929 zusammen mit China ein neuer Langstreckenjet entwickelt wird, werden auch drei neue Regionalflugzeuge entwickelt.

Order durch staatliche Anordnungen

Abnehmer findet UAC bislang weitestgehend in Russland, oft dank der Regierung. Der Wechsel von Fliegern der Airbus A320-Familie zu Superjet 100 und MS-21 bei Red Wings geschah etwa auf staatliche Anordnung.

Auf internationaler Bühne ist das nicht möglich. Mit dem Aufbau eines neuen und größeren Leasingunternehmens kann Russland seine Flugzeuge aber zu attraktiveren Konditionen vermarkten.

Sanktionen im Westen

GTLK ist bisher die größte Leasinganbieterin Russlands. Etwa 270 Flugzeuge sind in ihrem Besitz. Einen Großteil verwaltet die internationale Ablegerin GTLK Global mit Sitz in Irland, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten. VEB-Leasing ist eine Tochter der Vnesheconombank. Das staatliche Finanzinstitut unterliegt westlichen Sanktionen, die auf die Krimkrise zurückgehen.

Mehr zum Thema

Irkut MS-21-300: The aircraft should convince in its own country first.

MS-21 und Superjet sollen zuerst in Russland überzeugen

Das Zentrale Aerohydrodynamische Institut Tsagi leitet die Forschung zu einem neuen russischen Überfallflieger. Auch das Luftfahrt-Konsortium UAC ist bereits beteiligt. Allerdings soll weder ein Überschallbomber wie die Tu-160 entstehen noch ein Passagierflieger wie die Tu-144. <a href="https://www.aerotelegraph.com/russland-gibt-einblick-in-seine-ueberschallplaene" target="_blank" rel="noopener">Russland plant einen Überschall-Businessjet</a>.

Russland gibt Einblick in seine Überschallpläne

«Flying Wing» im Windkanal: Das russische Institut Tsagi erforscht einen Nurflüger.

Russland forscht an eigenem Nurflügler

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies