So präsentiert sich Atom Airways auf Facebook: Am 12. Oktober soll es losgehen.

Mit Atom Airways nach Afghanistan

Eine neue Fluglinie bietet komfortable Direktflüge von den USA nach Afghanistan an. Nicht nur ihr Name klingt anders als von Airlines gewohnt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Gemütliche Kissen und Decken, iPads voll mit Spielen, ein DVD-Player mit einer riesigen Filmauswahl und gutes Essen, wann immer man will - Atom Airways will ihre Passagiere verwöhnen. Noch im Oktober nimmt die neue Fluggesellschaft mit einer B767-200ER den Betrieb auf. Der Flieger ist 24 Jahre alt und gehörte vorher Qantas. Doch sein Inneres wurde rundum erneuert. Aus 206 Sitzen wurden 150, um so Passagieren in allen Klassen mehr Platz zu geben. Das soll die Reise für die Passagiere so angenehm machen, wie man es auf dieser Strecke noch nie erleben konnte. Atom Airways Fliegt ausschließlich zwischen den USA und Afghanistan.

Die Flüge starten am Melbourne International Airport an der Ostküste Floridas, rund 280 Kilometer nördlich von Miami. Nach etwa neuneinhalb Stunden gibt es einen technischen Zwischenstopp in Bukarest. Dort hat die Fluggesellschaft auch ihre Basis. Von der rumänischen Hauptstadt aus sind es dann noch einmal fünf Stunden bis Afghanistan. An welchem Flughafen genau man dort landen wird, gibt Atom Airways noch nicht bekannt. Auch kann man auf der Seite noch keine Tickets buchen. Das Ziel, schon am 12. Oktober den ersten Flug anzubieten, scheint daher recht ambitioniert.

Entspannung auf dem Flug

Doch Atom-Airways-Gründer Dan Carson ist überzeugt, dass seine Airline das ist, auf das viele Passagiere warteten. Seine Zielkunden sind vor allem Personen, die bei privaten Sicherheitsfirmen arbeiten. Laut der New York Times waren von den 113'491 Personen, die per Stichtag Januar 2012 für solche Firmen in Afghanistan arbeiteten, 25'287 oder 22 Prozent Amerikaner. Da der Job alles andere als einfach ist und die Passagiere meist direkt nach der Landung an die Arbeit müssen, will Carson mit seiner Airline zumindest dafür sorgen, dass die Reisenden sich auf dem Flug entspannen können. Dafür sorgt neben dem Service die geringere Reisezeit. Auch wenn rund 15 Stunden immer noch lang sind, wer bisher in das Land fliegen wollte, musste Zwischenstopps, etwa in Dubai, auf sich nehmen und dann auf einen der Anbieter der Region umsteigen. Der Umsteigestopp kostet Zeit und Nerven. Als einzige europäische Airline fliegt Turkish Airlines mit Passagierfliegern das Land an. Aus den USA bedient bisher noch niemand direkt Afghanistan.

Das Umsteigen will Atom Airways den Passagieren nun ersparen. Durch die Vorzugsbehandlung an Bord soll garantiert sein, dass sie erholt am Ziel ankommen und direkt mit der Arbeit beginnen können. Mittelfristig kann Carson sich auch vorstellen, seinen Businessplan auszuweiten und mit Charterflügen osteuropäische Touristen von Bukarest nach Florida zu bringen. In den USA hat die Airline bisher 25 Angestellte. Doch in den nächsten zwei Jahren sollen es 200 werden. Der 69-Jährige Dan Carson ist selbst ausgebildeter Pilot. Bevor er das Projekt in die Hände nahm, flog er seit 2005 private Unternehmer in den Irak.

Mehr zum Thema

Gezeichnet per Flugverlauf: Gratulation an die USA.

Cessna Skylane gratuliert den USA am Himmel - mit Schriftzug und Umriss des Landes

Fünf TBM Avenger der US Navy: Die Bomber kehrten von einer Übung nicht zurück.

Wie ein Navigationsfehler den Mythos Bermuda-Dreieck begründete

ticker-usa

New York-JFK, Orlando und auch Oakland: USA stellen 1,776 Milliarden Dollar für Flughafenausbau bereit

Boeing 707 von Lufthansa: Damit flog die Fluglinie in den 1960ern in die USA - war dort aber wenig bekannt.

Als Lufthansa beschloss, der Rote Baron zu sein

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion