Boeing 757 von Nepal Airlines: Die Flotte ist auf wenige Flieger geschrumpft.

Nepal Airlines sucht neuen Besitzer

Die Nationalairline des Himalaya-Staates steckt in einer Dauerkrise. Mit Hilfe eines ausländischen Investors soll es nun mit Nepal Airlines wieder aufwärts gehen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

span>Die Liberalisierung der Luftfahrt war der Anfang vom Ende für Nepal Airlines. Einst hatte die Nationalairline des asiatischen Landes ein Monopol auf Inlandsflügen. Heute beträgt ihr Marktanteil nur noch mickrige 1,3 Prozent. Und bei den Auslandsstrecken kann die chronisch klamme Fluggesellschaft mit ihren alten Flugzeugen auch nicht mehr mit der Konkurrenz wie Qatar, Jet Airways oder Thai Airways mithalten. Da kommt sie nur noch auf einen Marktanteil von sechs Prozent.

Schon lange versucht die Regierung deshalb, einen strategischen Investor für die Nationalairline zu finden. Der letzte Versuch zu einer Privatisierung 2007 verlief jedoch im Sand. Nun nimmt Nepal einen neuen Anlauf. Derzeit wird das weitere Vorgehen ausgearbeitet. Offenbar gibt es zwei Optionen. Die eine ist ein Teilverkauf von Nepal Airlines an einen ausländischen Investor, während der Staat beteiligt bleiben würde. Die andere würde den Staat, einen strategischen Investor und einen Handel weiterer Aktien an der Börse vorsehen, wie das Nachrichtenportal E-Kantipur schreibt.

Alte Flotte

Heute besitzt Nepal Airlines eine Flotte von zwei über 15-jährigen Boeing 757 für Auslandsflüge. Für die Inlandsrouten steht nach einem Crash nur noch eine de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter zur Verfügung. Erste Maßnahmen zur Erneuerung der Flotte wurden indes bereits getroffen. Nepal Airlines bestellte 2013 zwei fabrikneue Airbus A320 mit Sharklets. Zudem erhält die Airline von China eine 19-plätzlige Harbin Y-12E und eine 58-sitzige MA60 geschenkt. Drei weitere Harbin Y-12E bekommt die Fluglinie zu günstigen Konditionen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier