Ein Airbus A330 Neo von Condor: Die D-ANRA konnte erst 51 Tage nach dem Zwischenfall wieder in den Liniendienst zurückkehren.

D-ANRLNächster Airbus A330 Neo von Condor am Boden

Condor muss schon wieder auf einen A330 Neo verzichten. Diesmal begrenzen die Reparatur-Kapazitäten eine schnelle Rückkehr.

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Condors Pechsträhne mit ihren Airbus A330 Neo reißt nicht ab. Schon die erste Maschine mit der Kennung D-ANRA kam mit Verspätung, weil das Flugzeug in Toulouse beim Schleppen mit einem Gebäude kollidierte. Ende März geriet der Airbus dann in derart heftige Turbulenzen, dass er 51 Tage nicht einsatzfähig war.

Deutlich schlimmer hatte es Ende September die D-ANRB getroffen. Das Flugzeug wurde nach nur 25 Tagen im Einsatz in Frankfurt von einem Flughafenfahrzeug gerammt und schwer beschädigt. Rund 10 Tage nach dem Vorfall wurde klar, dass die Maschine 2023 nicht mehr abheben wird.

Es geht auch kürzer

Nur kurzzeitig musste der Ferienflieger Mitte März auf die D-ANRE verzichten. Der Grund war ein plötzlich angezeigter Fehler, der repariert werden musste. Ähnliches hofft man bei Condor auch aktuell für die D-ANRL. Das am 22. Juli übernommene Flugzeug steht seit dem 2. November am Flughafen Hahn.

Ein Sprecher der Airline teilt auf Anfrage mit, dass das Flugzeug derzeit nicht im Einsatz sei, weil ein technisches Problem am Trim Tank behoben werde. «Wir gehen davon aus, dass die Reparatur in den kommenden Tagen abgeschlossen und das Flugzeug dann wieder eingesetzt werden kann», so der Sprecher weiter. Condor begründet die Ausfallzeit damit, dass die Reparatur-Kapazitäten am Markt derzeit begrenzt sind.

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