Heckflosse eines Superjet von Aeroflot: Turbine versagte.

Neue Panne mit dem Superjet

Ein Sukhoi Superjet von Aeroflot musste in Moskau den Start abbrechen, weil ein Triebwerk versagte. Das wirft weitere Schatten auf das Projekt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Maschine stand im Dunkel auf der Startbahn des Moskauer Flughafens Scheremetjewo. Flug SU1810 sollte die Reisenden am späten Sonntagabend (24. Februar) in die ukrainische Stadt Charkiw bringen. Der Pilot erhielt die Starterlaubnis und beschleunigte. Doch der Sukhoi Superjet 100 von Aeroflot kam nicht auf Touren. Wie eine Quelle aus dem Kontrollturm des Flughafens der russischen Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, hätten die Kontrollsysteme des Triebwerks Nummer eins versagt. Den Start brachen die die Piloten daraufhin ab.

Warum das Triebwerk versagte, ist noch nicht klar. Ebensowenig weiß man, wie viele Passagiere sich an Bord der Maschine befanden. Eine Quelle aus Kreisen von Sukhoi bestätigte den Zwischenfall. Beim russichen Flugzeugbauer schiebt man die Schuld für den missglückten Start auf Russlands Nationalairline. Mangelnde oder nicht korrekte Wartung hätten den Startabbruch möglich gemacht.

Weiterer Rückschlag

Der Zwischenfall ist nur der letzte in einer Reihe unglücklicher Nachrichten für den Superjet. Zuletzt groundete die Luftfahrtbehörde Rosawiatsia vier Superjets von Aerfolt wegen technischer Probleme. Zuvor hatte die Nationalairline sich über die Unzuverlässigkeit des Jets beschwert. Auch die armenische Armavia, Erstkunde des Fliegers, legte Bestellungen auf Eis, weil Wartung und Reparaturen laut Angaben der Airline übermäßig hohe Kosten verursachen.

Mehr zum Thema

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

A320 von Ural Airlines: Auch bei der Airline kam es kürzlich zu Problemen mit einem Triebwerk.

Russische Fluggesellschaften leiden unter unheimlicher Serie an Triebwerkspannen

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack