Heckflosse eines Superjet von Aeroflot: Turbine versagte.

Neue Panne mit dem Superjet

Ein Sukhoi Superjet von Aeroflot musste in Moskau den Start abbrechen, weil ein Triebwerk versagte. Das wirft weitere Schatten auf das Projekt.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Maschine stand im Dunkel auf der Startbahn des Moskauer Flughafens Scheremetjewo. Flug SU1810 sollte die Reisenden am späten Sonntagabend (24. Februar) in die ukrainische Stadt Charkiw bringen. Der Pilot erhielt die Starterlaubnis und beschleunigte. Doch der Sukhoi Superjet 100 von Aeroflot kam nicht auf Touren. Wie eine Quelle aus dem Kontrollturm des Flughafens der russischen Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, hätten die Kontrollsysteme des Triebwerks Nummer eins versagt. Den Start brachen die die Piloten daraufhin ab.

Warum das Triebwerk versagte, ist noch nicht klar. Ebensowenig weiß man, wie viele Passagiere sich an Bord der Maschine befanden. Eine Quelle aus Kreisen von Sukhoi bestätigte den Zwischenfall. Beim russichen Flugzeugbauer schiebt man die Schuld für den missglückten Start auf Russlands Nationalairline. Mangelnde oder nicht korrekte Wartung hätten den Startabbruch möglich gemacht.

Weiterer Rückschlag

Der Zwischenfall ist nur der letzte in einer Reihe unglücklicher Nachrichten für den Superjet. Zuletzt groundete die Luftfahrtbehörde Rosawiatsia vier Superjets von Aerfolt wegen technischer Probleme. Zuvor hatte die Nationalairline sich über die Unzuverlässigkeit des Jets beschwert. Auch die armenische Armavia, Erstkunde des Fliegers, legte Bestellungen auf Eis, weil Wartung und Reparaturen laut Angaben der Airline übermäßig hohe Kosten verursachen.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6000 von Swiss Private Jet: Landete plötzlich in Russland.

Schweizer Bombardier Global 6000 fliegt nach Umweg über Oman mit russischem Kennzeichen

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies