Crew von Ethiopian: Die Airline will den Lead bei der neuen Airline übernehmen.

Pläne von EthiopianMit panafrikanischer Fluglinie gegen Golfairlines

Golfairlines setzen afrikanische Anbieter unter Druck. Der Chef von Ethiopian hat einen Plan, wie man dem entgegenwirken kann.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Die afrikanische Luftfahrt könnte boomen – tut sie aber nicht. Immer wieder gehen Airlines pleite. Und um die Sicherheit steht es in vielen Ländern alles andere als gut. Umso mehr machen den Fluggesellschaften des Kontinents die Konkurrenten aus der Golfregion zu schaffen. Ethiopian-Airlines-Chef Tewolde Gebremariam schlägt deshalb Alarm.

Die Golf-Riesen Emirates, Etihad und Qatar hätten Afrika ins Zentrum ihrer Wachstumsstrategien gestellt. Mit entsprechenden Folgen für die heimischen Anbieter. «Afrikanische Airlines werden vom Markt verdrängt», so der Manager laut dem Online-Portal AIN. «Wenn wir nicht aufwachen und etwas tun,  droht bald das Ende der afrikanischen Luftfahrt.»

Zusammenarbeit in Ost- Zentral- und Südafrika

Darüber, was genau man tun kann, um das Ende abzuwenden, hat Gebremariam schon nachgedacht. Man müsse sich von der Idee verabschieden, dass jedes Land eine eigene Nationalairline haben muss. «Die Flotten müssen groß genug sein, um Skaleneffekte zu erwirtschaften», so Gebremariam weiter. Dafür sei es nötig, dass Länder zusammenarbeiten. Eine multinationale Airline in Ost- Zentral- und Westafrika habe Potenzial.

Man habe die Regierungen von Sambia, Zimbabwe, Uganda, Ruanda, Namibia, Kongo und Botswana deswegen kontaktiert. Mit einer großen, panafrikanischen Fluggesellschaft sei es möglich, der übermächtigen Konkurrenz die Stirn zu bieten. Ethiopian als größte und profitabelste Fluglinie des Kontinents werde gerne dabei helfen und auch die Führung übernehmen. «Wir haben den Know How dafür.»

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies