Piloten im Cockpit eines Fliegers von Lufthansa Cargo: Auch bei der Frachttochter konnte man sich einigen.

Podcast LuftraumMit der Boeing 777 F von Kairo nach Frankfurt

Mitten in der Nacht beginnt für Kapitän Jonas Merkler und Kopilot Sven Gutmann auf dem zweitgrößten Flughafen Afrikas der Dienst. Die beiden steuern einen Frachter von Lufthansa Cargo nach Deutschland.

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Die Nacht war kurz für die Cockpitcrew. Als der Kapitän das Flugzeug erreicht, geht er zuerst ins Cockpit und dann daher direkt an die Kaffeemaschine. Im Frachtflieger wird die Besatzung nicht vom Kabinenpersonal versorgt. Der Kaffee und auch das Essen werden von den Piloten selbst zubereitet.

Noch ist es ruhig auf dem Vorfeld des Flughafens von Kairo. Nur im Cargobereich herrscht schon Hochbetrieb. Eine Palette nach der anderen wird durch das Frachttor in die Maschine geladen. Am Ende transportiert die Crew 60 Tonnen Fracht nach Frankfurt. Die Boeing 777 F wäre in der Lage, ein Gewicht von bis zu 105 Tonnen zu transportieren. Trotzdem ist der Frachtraum auf diesem Flug gut gefüllt, denn auf dieser Strecke wird oft viel Volumenfracht geflogen.

Man kennt sich besser

Die errechnete Flugzeit beträgt in dieser Nacht 3 Stunden und 48 Minuten. Kapitän Jonas Merkler freut sich, dass er das Flugzeug in Richtung Deutschland steuern wird, sein Kopilot Sven Gutmann übernimmt den Funk. Der Österreicher schwärmt für die Frachtfliegerei. Er sieht es als einen Vorteil, dass er bei Lufthansa Cargo im Cockpit regelmäßig auf seine Kolleginnen und Kollegen trifft. Man kennt sich in dem Team einfach deutlich besser.

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